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Zinsen Berufsbedingte Zahlungen


| 16.01.2007 00:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Wir sind im Trennungsjahr, ich will in Zukunft den nachehelichen Unterhalt reduzieren. Frau ist ausgezogen, ich werde weiterhin im Haus bleiben. Haus besteht aus einfach ausgestatteter Einliegerwohnung und unserer "edlen Hauptwohnung". Für die Steuererklärung habe ich die Zinskosten-Aufteilung rein nach qm gemacht und mir damit einen Vorteil gegönnt, habe also einen höheren Wert mit in die Abschreibungen reingenommen (z.B. 25 % der qm Wohnfläche sind die Einliegerwohnung, 75% der Hauptwohnung). Jetzt liegen aber die Baukosten für die Hauptwohnung eher bei 85% und die der Einliegerwohnung bei 15%.

Fragen: wie werden die Berufsbedingten Aufwendungen berechnet ? Geht hier nur der Zinsanteil der Einliegerwohnung rein oder die Zinsen vom gesamten Haus. Muß ich die Kaltmiete mit zu meinen Netto-Einnahmen dazurechnen. Wie wirkt sich der Wohnvorteil aus ? Kann ich für mich Vorteile erzielen, je nachdem ob ich die Zinsen 75/25% aufteile oder 85/15% ?

Danke und Gruß,
Stefan

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Der Wohnvorteil durch mietfreies Wohnen im eigenen Heim ist als wirtschaftliche Nutzung des Vermögens unterhaltsrechtlich wie Einkommen zu behandeln. Neben dem Wohnwert sind auch Zahlungen nach dem Eigenheimzulagengesetz anzusetzen.

Ein Wohnvorteil liegt nur vor, soweit der Wohnwert den berücksichtigungsfähigen Schuldendienst, erforderliche Instandhaltungskosten und die verbrauchsunabhängigen Kosten, mit denen ein Mieter üblicherweise nicht belastet wird, übersteigt.

Auszugehen ist vom vollen Mietwert. Wenn es nicht möglich oder nicht zumutbar ist, die Wohnung aufzugeben und das Objekt zu vermieten oder zu veräußern, kann statt dessen die ersparte Miete angesetzt werden, die angesichts der wirtschaftlichen Verhältnisse angemessen wäre. Dies kommt insbesondere für die Zeit bis zur Scheidung in Betracht, wenn ein Ehegatte das Eigenheim allein bewohnt.

Einkommen aus Vermietung und Verpachtung ist der Überschuss der Bruttoeinkünfte über die Werbungskosten. Für Gebäude ist keine AfA anzusetzen.

Es wird Ihnen somit ein Vorteil für das mietfreie Wohnen in der Hauptwohnung und die Mieteinnahmen für die Einliegerwohnung als Einkommen angerechnet.
Die Zinszahlungen für beide Wohnungen sind abzuziehen.


Nachfrage vom Fragesteller 16.01.2007 | 08:25

Vielen Dank für die Antwort:
Verstehe ich das richtig:

ins Netto fließt damit mit rein:
1. Mein Netto-Gehalt
2. die Eigenheimzulage
3. die Mieteinnahmen der Einliegerwohnung
4. der Mietwert

Abziehen kann ich
5. Zinsen für Hauptwohnung
6. Zinsen für Einliegerwohnung
7. verbrauchsunabhängige Nebenkosten / Instandh.

Falls aber 5.+ 7. größer ist als 4. kann ich diese 3 Punkte dann ganz aus der Rechnung streichen ?

Und wie errechne ich den Mietwert ? Pauschale pro qm ?

Danke.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.01.2007 | 11:01

Ihre Berechnung ist grundsätzlich in Ordnung.
In bestimmten Fällen kann auch ein negativer Saldo für das Haus eingestellt werden.

Mietwert:
objetkiver Mietwert: erzielbare Marktmiete
angemessener Mietwert: Wie hoch ist die Miete für eine kleinere Wohnung, die der Ausstattung nach den ehelichen Lebensverhältnissen entspricht.

Bewertung des Fragestellers |


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