Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wie hoch läge der Unterhalt für die Mutter und wie lange wäre ich zahlungspflichtig?


16.11.2007 12:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



To whom it may concern,

ich wohne seit ein paar Monaten mit meiner Freundin und deren Sohn zusammen. Meine Freundin ist noch verheiratet und das Scheidungsverfahren läuft. Während der laufenden Scheidung wurde unser gemeinsames Kind geboren und ist jetzt 2 Monate alt. Ich möchte Sie bitten mir ein mehr oder weniger genaues Bild über mögliche Unterhaltszahlungen (Höhe und Laufzeit) für Freundin und Kind unter folgenden Parametern zu geben, sollten wir uns trennen:

> Freundin war bis August 2006 halbtags für unter €900,- brutto p/m beschäftigt. Seitdem offiziell arbeitslos gemeldet.
> Freundin bezieht bei laufender Scheidung bereits Unterhalt von ca.€ 2.000,- (Noch-Ehemann verdient gut).
> Freundin würde nach vollzogener Scheidung lt Vertrag auch in eheähnlicher Gemeinschaft noch 3 Jahre ca.€1.500,- Unterhalt beziehen, der bei einer Trennung im Zeitraum von 2 Jahren nach oben angepasst würde und sich ebenso entsprechend verlängern würde.

> Ich habe die Vaterschaft unseres Kindes anerkannt. Derzeit steht noch der Noch-Ehemann als Vater in der Geb-Urkunde.
> Ich verdiene seit 1.11 €110k brutto p/a und habe bis 31.10 €78k brutto p/a verdient

Fragen:
1) Der Unterhalt für den Säugling errechnet sich m W n der D´dorfer Tabelle und liegt bei mind. über €400. Korrekt?

2) Wie hoch läge der Unterhalt für die Mutter und wie lange wäre ich zahlungspflichtig?

3) Ich habe für die gemeinsame Whg viele Möbel,Technik etc gekauft.Gilt hierfür auch irgendetwas wie Zugewinngemeinschaft oder gilt dies nur für Eheleute?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,


der Kindesunterhalt liegt bei 404,00 EUR, nach Anrechnung des Kindergeldes bei 327,00 EUR, bei einem monatlich anzurechenden Nettoeinkommen (dieses müsste anhand eventuell bestehender Abzüge noch genacuer ermittelt werden) von 4.400,00 - -4.800,00 EUR. Hier sollten aber anrechenbare Abzüge noch genauer ermittelt werden.

Der Unterhalt erhöht sich ab. 6, 12 und 18 Jahren, wobei der Kindesunterhalt solnage zu zahlen ist, bis das Kind sich selbst unterhalten kann.



Für die Kindesmutter müssten Sie anteilig neben deren Ehemann für zunächst drei Jahre zahlen; darüber hinaus nur nach Billigkeit. Derzeit gilt diese Begrenzung auch nach der geplanten Reform und nur bei Unbilligkeit kann sich daran etwas ändern.

Erzielt die Kindesmutter aber die von Ihnen genannten Unterhaltsbeträge wird der Bedarf auf 900,00 EUR höchstens begrenzt sein.



Eine Zugewinngemeinschaft gibt es nicht. Da die Anschaffungen offenbar in Ansehung der Fortführung der Lebensgemeinschaft (damals) gemacht worden sind, gäbe es dann so keinen finanziellen Ausgleich, wenn Sie auf IHR Eigentum verzichten; gleichwohl könnten Sie Ihr Eigentum aber mitnehmen.




Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 16.11.2007 | 13:20

Sehr geehrter Herr RA,

ich müsste Sie allerdings bitten bei Punkt 2) gemäß meiner Frage konkreter zu werden. Wie hoch wäre nach den gegebenen Parametern Ihrer Meinung nach der Unterhalt für die KM und wie lange müsste ich zahlen (Thema ´Billigkeit´ erst einmal außen vor)?

Danke.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.11.2007 | 13:26

Sehr geehrter Ratsuchender,



für drei Jahre ab Geburt des Kindes liegt er bei 900,00 EUR, wenn Sie Billigkeitsgesichtspunkte ausdrücklich weglassen wollen.

Letzteres ist aber wichtig, da dann ggfs. der Betrag auf 500,00 EUR reduziert werden kann; eine weitere Reduzierung ist auch nicht ausgeschlossen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER