Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.170
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vorwurf des Betruges


04.01.2007 15:59 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



guten tag,
ich habe eine vorladung von der polizei bekommen das ich im august 2003 drei elektro geräte im gesamtwert von ca.600 euro im auktions haus "hood.de" an ein person verlauft haben soll.die ware wurde bezahlt und nicht geliefert.ich bin der beschuldigte.das habe ich aber nicht getan.ich habe mich noch nie bei hood.de angemeldet und dort verkauft.
heute war ich bei der polizei.das kam dabei raus:
ich wohne in Köln-aber laut akte komme ich aus berlin.da habe ich nie gewohnt.
laut akte wurde das geld auf ein konte der postbank in berlin überweisen.auch das ist nicht mein konto.die polizei hat natürlich bei der postbank den inhaber ermittelt.es hat dort auch jemand mit meinem vor und nachnamen ein konto eröfnet,aber mit einem anderen geburstdatum.(laut personal ausweis).
auf mich ist man wegen der bei hood.de angegeben email adresse gekommen.
aber ich war es wirklich nicht.weder habe ich in berlin gewohnt oder dort ein konto eröffnet.
wie muss ich mich denn jetzt verhalten?ich war es wirklich nicht aber ich mach mache mir schon etwas sorgen.
vielen dank im vorraus!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in).
Aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Grundsätzlich sind sie als Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren nicht verpflichtet irgendwelche Angaben zur Sache zu machen. Lediglich zu Ihrer Person (Name, Geburtstag, etc. ) müssen Sie Auskunft erteilen.
Einer Ladung der ermittelnden Polizeibeamte zur Vernehmung müssen Sie ebenfalls keine Folge leisten.

Es ist Ihnen dringen anzuraten zunächst keine Angaben zu machen. Sie sollten einen strafrechtlich orientierten Kollegen vor Ort aufsuchen. Dieser wird sodann Akteneinsicht nehmen und danach anhand der Ermittlungsakte das weitere Vorgehen mit Ihnen abstimmen.

Es sei noch angemerkt, dass es für die Kontoeröffnung einer Legitimation bedarf. Insofern dürfte es nicht weiter schwierig sein, den Inhaber des für die Betrugshandlungen verwendeten Kontos zu ermitteln.

Dies könnte Sie natürlich auch entlasten.


Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 04.01.2007 | 17:47

danke für die schnelle antwort.
aber ist es nicht so das die sache do recht eindeutig ist?also das konto das mir gar nicht gehört und die tatsache des falschen wohnortes sowie das falsche geburtsdatum bei der kontoeröffnung.soweit ich weis muss man doch um ein konto zu eröffnen auch den schufa eintrag usw abfragen und eine kopie das ausweis machen?doch sicher auch bei der postbank.dann wäre die sache doch klar.der polizist meinte zu mir heute das ich erst mal keinen anwalt nehemen solle.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.01.2007 | 18:07

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in).

Wie ich bereits oben erwähnte bedarf es zur Kontoeröffnung einer Legitimation. Der von Ihnen angeführte Personalausweis wird hierzu verwendet.
Schon alleine aufgrund dieser Tatsache könnte bereits erheblicher Zweifel an Ihrer Täterschaft bestehen, wenn das Konto von einer Ihnen unbekannten Person eröffnet wurde (gleicher Vor- und Nachname).

Es ist schön, dass die Ermittlungsbeamte der Polizei Ihnen vom Gang zum Anwalt abraten. Allerdings sollten sie auf diesen "Tipp" nicht allzuviel Wert legen. Sind Sie in dem Verfahren Beschuldigte(r), sollten Sie grundsätzlich keine Aussage ohne vorherige Akteneinsicht abgeben. Daher rate ich Ihnen, sofern die Beamte Sie vernehmen wollen, die Aussage zu verweigern und lieber einen Anwalt aufzusuchen.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas M. Boukai

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER