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Verjährungsfrist für Schulden an die Bank?


| 07.05.2006 01:02 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Guten Tag.
Wir haben im Jahre 1979 einen viel zu überteuerten Kredit aufgenommen,haben zwar immer bezahlt.Da die Raten jedoch viel zu hoch waren wurde dadurch die Kreditforderung immer höher.
Auf unsre anfrage nach monatlicher Ratenreduzierung verlangte die Bank ein notarielles Schuldanerkenntnis.
Das Schuldanerkenntnis ist aus dem Jahre 1983 und berechtigt die Bank zur sofortigen Vollstreckung falls wir wieder rückständig werden.
Mittlerweile hatte sich die Kreditsumme vervierfacht und deswewgen konnten wir zeitweise nicht mehr schlafen.
Nach diesem Schuldanerkenntnis also mitte der achtziger Jahren
fragte ich beim diakonischen Werk um hilfe wo mir sofort die sittenwidrigkeit des Vertrages bestätigt wurde.Nach Verhandlungen mit der Bank einigten wir uns darauf den tatsächlich erhaltenen Kredit von 10000 Mark in Raten zu zahlen.
In dieser Zeit des Schriftverkehrs hatte die Bank wohl ein Inkassounternehmen beauftragt aber nach Abschluss und anschliesender Zahlung haben wir nie mehr was gehört.
Bis nun im Januar da forderte uns das Inkassounternehmen nun auf unsere Schulden zu bezahlen,wir haben denen wohl den Sachverhalt geschildert worauf sie uns einen Vergleich anboten den wir ablehnten da nach unserer Meinung keine Forderung mehr besteht.
Der damalige Schriftverkehr mit dem diakonischen Werk und der Bank ist nun 20 Jahre her durch Umzug können wir es nicht beweisen.DAs Inkassobüro hat uns eine Kopie des damaligen schuldanerkenntnis geschickt woraus sie nun vollstrecken wollen.Was können wir tun?
liebe Grüsse
K Barth

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Sehr geehrter Fragesteller,

titulierte Ansprüche verjähren auch nach altem Recht in 30 Jahren. Damit wird Ihnen die Verjährungseinrede noch nicht weiterhelfen können.

Vielmehr werden Sie gegen das notarielle Schuldanerkenntnis an sich vorgehen müssen. Sie werden argumentieren müssen, dass bei dem damals mit der Bank geschlossenem Vergleich auch eine Rückgabe der Anerkenntnisurkunde vereinbart worden ist oder dass eine solche Rückgabe vereinbart worden wäre, wenn die Parteien alle notwendigen Punkte des Vergleichs bedacht hätten.

Denn sicherlich war es damals nicht gewollt, dass trotz Vorliegens eines Vergleichs die Bank weiterhin aus der Urkunde gegen Sie vollstrecken kann.

Prozessrechtlich werden Sie dabei wohl im Rahmen einer Vollstreckungsabwehrklage vorgehen müssen. Bei sachlicher Zuständigkeit des Landgerichts werden Sie sich einen Anwalt nehmen müssen. Dies dürfte aber auch wegen der prozess- und materiellrechtlichen Schwierigkeiten des Falles unumgänglich sein.

Mit freundlichen Grüssen

Kamil Gwozdz
Rechtsanwalt
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