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Verjährung bei Darlehen aus Firmenbeteiligung und Bürgschaft


29.12.2013 21:59 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Hallo,
im Herbst 2011 habe ich mit Wirkung zum 31.12.2010, 24 Uhr Geschäftsanteile einer GmbH verkauft.
Im Notarvertrag wurde vereinbart, dass bestehende Darlehen durch mich an die Gesellschaft in Form neu erteilter Darlehen an die Gesellschaft fortgeführt werden.
Diese neuen Darlehen sollten ab Anfang 2011 in monatlichen Raten an mich ausgeglichen werden, rechnerisch wären dies Anfang 2014 erledigt. Für die Erfüllung eines Teilbetrages (die ersten X Raten zzgl. Zinsen) wurde eine selbstschuldnerische Bürgschaft des Käufers (natürliche Person) notariell (in einem Satz im Kaufvertrag) aufgenommen. Zum Thema Verjährung enthält der Vertrag keine Regelungen.
Es wurden bisher einvernehmlich keine Zahlungen geleistet.
Meine Frage:
- Welche Verjährungsfristen gibt es für meine Forderungen an die GmbH aus diesen Darlehen?
- Welche Verjährungsfristen gelten für die selbstschuldnerische Bürgschaft des Käufers?
Vielen Dank

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:
Die Verjährung bei einem Anspruch aus einen Darlehensvertrag richtet sich nach § 195 BGB und beträgt 3 Jahre. Nach § 199 I Nr.1 und Nr.2 BGB ist für den Beginn der Verjährung entscheidend, dass der Anspruch entstanden und fällig ist und der Gläubiger Kenntnis vom Anspruch hat.
Laut Ihrer Sachverhaltsschilderung war das Darlehen zu Beginn des Jahres 2011 fällig. Daraus folgt, dass die Verjährung nach §§ 195,199 am 31.12.2011 begonnen hat. Die Verjährung endet dann am 31.12.2014, d.h. nach Ablauf diesen Datums könnte der Schuldner die Einrede der Verjährung erheben. Die Verjährung kann durch Erhebung einer Klage oder durch Zustellung eines Mahnbescheides unterbrochen werden. Sollte der Schuldner den Anspruch anerkennen und evtl. eine Stundung beantragen, so hätte dies auch unterbrechende Wirkung.
Die gleiche Verjährung gilt auch für die selbstschuldnerische Bürgschaft, auch hier gilt die 3-jährige Regelverjährung.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine eingehende Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.


Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Ich verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Alexander John
Rechtsanwalt
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