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Urlaub nach Übernahme aus der Ausbildungszeit

| 7. August 2012 16:17 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Guten Tag,

Ich habe zwei Fragen an Sie:

1. Ich habe am 17. Juli meine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton beendet (Tag der Ergebnisbekanntgabe) und werde von meiner Firma für 3 Monate übernommen. Aus meiner Azubizeit hatte ich noch Resturlaubstage, die ich vom 19. Juli - 31. Juli genommen habe.
Mein Chef möchte jetzt mich bis Ende Juli sozusagen als Auszubildenden behalten und bezahlen (da die Urlaubstage ja noch aus der Ausbildungszeit stammen) und den Übernahmevertrag ab dem 1.8.12 laufen lassen (was bisher immer noch nicht passiert ist).
Ist das rechtens oder müsste er mich auch schon während des Urlaubs wie einen normalen Angestellter bezahlen? Schließlich bin ich am 18. Juli zur Arbeit gekommen und er hat mich nicht nach Hause geschickt, womit er doch praktisch einen mündlichen Vertag mit mir eingegangen ist, oder sehe ich das falsch ?

2. Seit der Übernahme arbeite ich nur noch 4 Tage die Woche und mein Urlaub endete an einem Dienstag. Habe ich in der entsprechenden Woche (also Mittwoch bis Freitag) noch Anspruch auf einen freien Tag ? Und müssen auch meine Urlaubstage entsprechend neu berechnet werden ? Sprich 4 Werktage unter der Woche plus Samstag = 5 Werktage pro Woche ?


Vielen Dank für Ihre Hilfe!!

-- Einsatz geändert am 07.08.2012 16:28:14

7. August 2012 | 18:20

Antwort

von


(1719)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:


Zunächst herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung und alles Gute für Ihren beruflichen Werdegang.


Zu 1:

Gemäß § 21 BBiG endete das Ausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des postiven Ergebnisses, bei Ihnen also am 17.07.2012.


Durch die widerspruchslose Annahme Ihrer Arbeitsleistung am 18.08.2012 ist ein normaler Arbeitsvertrag zustande gekommen, so dass die Ansicht Ihres Arbeitgebers nicht korrekt ist. Sie haben Anspruch auf normale Bezahlung ab 18.08.2012.

Ob es sinnvoll ist, das Arbeitsverhältnis mit einem solchen Streit zu beginnen, ist eine andere, nicht juristische Frage.


Zu 2:
Wenn Sie Teilzeit arbeiten, muss der Urlaubsanspruch entsprechend den Regelungen des Bundesurlaubsgesetzes.
Wenn der Samstag regulär in Ihrem Betrieb Arbeitstag ist, muss er in diese Berechnung mit einbezogen werden.

In der entsprechenden Woche haben Sie noch Anspruch auf einen freien Tag.


Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 7. August 2012 | 21:39

Sehr geehrter Herr Otto,

vielen Dank für Ihre Antwort und die Glückwünsche!


Verstehe ich Sie also richtig, dass mir für den Urlaub im Juli anteilig vom 18. - 31. das normale Angestelltengehalt statt des Azubilohns gezahlt werden muss, obwohl ich die Urlaubstage aus der Ausbildungszeit in das neue Angestelltenverhältnis mitgenommen habe?

Ich frage deshalb nach, weil ich in diesem Portal eine Antwort gelesen habe, die mich irritiert hat.

Zitat: "Generell gilt, dass der bezahlte Urlaub sich nach dem Durchschnittsgehalt der letzten 13 Monate berechnet. Sollten nach Übernahme noch keine 13 Monate verstrichen sein, legt man den nach Beendigung der Ausbildung erzielten durchschnittlichen Verdienst zugrunde."

Es wäre nett, wenn Sie mir den Sachverhalt noch einmal erklären könnten.


Außerdem hätte ich noch eine Nachfrage zum Arbeitsvertrag durch widerspruchslose Annahme der Arbeitsleistung. Ich hatte in Gesprächen mit meinem Chef besprochen, dass ich mit einer 4-Tage Woche für 3 Monate übernommen werde. Gilt diese Absprache bzw. die zeitliche Begrenzung oder ist durch die widerspruchslose Annahme der Arbeitsleistung ein unbefristeter Arbeitsvertrag zustande gekommen und ist dieser für beide Seiten bindend, solange ich im Nachhinein keinen befristeten Vertrag unterschreibe ?


Vielen Dank für die Antwort!

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 7. August 2012 | 21:51

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich für den von Ihnen gebotenen Mindesteinsatz +3 Ihnen weder eine Auseinandersetzung mit anderen Meinungen noch weitere Fragen beantworten kann und will.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 7. August 2012 | 22:04

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

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Die erste Frage wurde zufriedenstellend beantwortet. Die Nachfrage allerdings aufgrund eines vermeintlich zu geringen Einsatzes nicht. Meiner Meinung nach sollte auch eine im Angebot eingeschlossene Nachfrage beantwortet werden, wenn ein Anwalt eine Frage zu einem bestimmten Einsatz annimmt.

"
Stellungnahme vom Anwalt:

Die Bewertung basiert erkennbar auf einem falschen Verständnis des Fragestellers bezüglich Nachfragen.
Es geht nicht an, im Rahmen einer Nachfrage den Sachverhalt zu ergänzen oder zu ändern, denn das lässt einen neuen Fall entstehen.

Wenn dem Fragesteller nicht einmal gelingt, den Sachverhalt so darzustellen, wie er sich tatsächlich zugetragen hat, wie soll ihm dann eine sachgerechte Bewertung gelingen?

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 7. August 2012
3/5,0

Die erste Frage wurde zufriedenstellend beantwortet. Die Nachfrage allerdings aufgrund eines vermeintlich zu geringen Einsatzes nicht. Meiner Meinung nach sollte auch eine im Angebot eingeschlossene Nachfrage beantwortet werden, wenn ein Anwalt eine Frage zu einem bestimmten Einsatz annimmt.


ANTWORT VON

(1719)

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