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Unterhaltszahlung für die Ehefrau


01.02.2007 21:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Frau und ich haben uns nach 27 Ehejahren getrennt, und leben seit einem Jahr auch getrennt.
Wir besitzen ein Einfamilienhaus (je zu 50% im Grundbuch)in dem ich mit unseren beiden Söhnen 24 und 19 Jahre alt wohne.
Unsere Kinder studieren bzw. gehen noch zur Schule und haben kein Einkommen.

Das Haus ist noch nicht bezahlt.An Zinsen und Abtragung bezahle ich monatlich ca.820 Euro.(alle Kreditverträge wurden gemeinsam unterschrieben)
Den Unterhalt für unsere Kinder trage ich alleine.Meine Frau beteiligt sich in keiner weise an den Unterhaltskosten für unsere Kinder bzw. für unser Haus.

Meine Frau fordert jetzt Unterhalt von mir!!!

Sie arbeitet 25 Stunden die Woche und erhält monatlich Netto ca.1450 Euro. Sie hat bislang nichts unternommen ihre Einnahmesituation durch Erhöhung ihrer Arbeitszeit z.B. auf 40 Stunden zu verbessern.

Ich verdiene im Monat ca.2900 Euro Netto und erhalte das Kindergeld von 308 Euro monatlich.

Meine Frage:
1. Steht meiner Frau bei der geschilderten Situation ein monatlicher Unterhalt zu ?

2. Wenn Ja ! wie berechnet sich der Unterhalt.

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Sehr geehrter Herr Fragesteller,

Unter Zugrundelegung der aktuellen wechselseitigen Einkommens-
und Vermögensverhältnisse(=Haus) ergibt sich überschlägig ein
maximaler Trennungsunterhalt zugunsten der Noch-Ehefrau von rd.270,--€.

Hierbei bin ich davon ausgegangen,dass Ihrer mtl.Finanzierung(=820,--€)ein Wohnvorteil (=mietfreies Wohnen im eigenen Haus )in gleicher Höhe gegenübersteht,sich mithin beide Positionen neutralisieren.

Des weiteren habe ich für die beiden volljährigen Kinder eine
mtl.Unterlast auf Ihrer Seite von aktuell rd.700,--€( gemäß Düsseldorfer Tabelle =503€pro Kind abzgl.154,€ pro Kind)berücksichtigt.

Beiderseits sind weiterere Abzüge (= 5% Pauschale für berufsbedingte Aufwendungen, soowie 1/10 Verdienerbonus) zu tätigen.

Sodann kommt man bei den gegenwärtigen Einkommensverhältnissen vorläufig zu dem oben bezifferten Betrag (ggfls.zu verringern wegen weitergehender Hausunkosten,z.B.Grundsteuer u.ä.).


Eine -eventuell deutliche -Korrektur nach unten stünde für den Fall an,dass
Ihre berufsbedingten Fahrtkosten über der bislang in Abzug gebrachten 5%-Pauschale(s.o.) liegen.


Sofern Ihre Noch-Ehefrau auch während des ehelichen Zusammenlebens schon über Jahre hinweg wie bisher gearbeitet hat,ist sie in absehbarer Zeit unterhaltsrechtlich zu einer zeitlichen Ausweitung Ihres derzeitigen Tätigkeitsumfanges verpflichtet,soweit auf dem Arbeitsmakrt für sie möglich.(wobei unterstellt wird,dass die Noch-Ehefrau hierzu
gesundheitlich in der Lage ist).




Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 02.02.2007 | 12:46

Sehr geehrte Frau Mertens,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

In Ihren Ausführungen sind Sie, wenn ich das richtig vertstehe von gleichen Aufwendungen für unser Haus bzw. für die Mietwohnung meiner Frau ausgegangen.

Das ist aber nicht zutreffend.

Aufwendungen für unser Haus ca. 880 Euro + ca. 1000 Euro für Grundsteuer usw. (Die ich alleine trage)

Meine Frau bezahlt für Ihre Wohnung ca. 350 Euro.

1. Wird diese Differenz auf den Trennungsunterhalt auch angerechnet?

2. Meine Frau hat im vergangenen Jahr nichts unternommen Ihre Arbeitszeit und somit auch Ihre Einkommen zu erhöhen. Kann ich Ihr da eine Frist setzten ? Gesundheitlich ist Sie dazu in der Lage. Stellenangebot sind in Ihrem Beruf reichlich vorhanden.

MFG

L.Theuerzeit

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.02.2007 | 09:44

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

Jetzt teilen Sie Ihre mlt.Belastung für das Haus mit insgesamt
mtl.)963,--€ mit(=880,-- €plus mtl.rd.83,-- € Grundsteuer;in Ihrer Anfrage hatte Sie die Belastung mit 820,--€ beziffert).

Von den neuen Zahlen ausgehend,errechnet sich aufgrund IHrer Angaben ein überschlägiger Trennungsunterhalt für die Ehefrau von 200,--€.

Eine Frist solten Sie der Ehefrau nicht setzen.

Ob Sie die Ehefrau jetzt schon darauf aufmerksam machen sollten,dass evtl.eine Ausweitung ihrer Tätigkeit geschuldet ist(bzw.ein Bemühen insoweit),hängt davon ab,ob Sie derzeit überhaupt schon Unterhalt zahlen müssten.

Um dies zu erreichen,müsste die Ehefrau nämlich zusätzlich bestimmte und rein formelle Voraussetzungen erfüllen.Liegen diese Voraussetzungen zum Jetztzeitpunkt evtl. noch nicht vor,klässt sich dann den Beginn einer etwaigen Unterhaltszahlung hinausschieben.


Sie sollten sich insoweit ,um hier richtig vorzugehen,weiter anwaltlich beraten lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin





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