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Unterhaltsberechnung bei Titel

| 30.03.2009 21:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Wolfram Geyer


Am 02.12.2005 hat mein LAG einen Unterhaltstitel für seine jetzt 17jährige Tochter beim Jugendamt unterschrieben.
Demnach bekommt sie
ab 01.12.2005 bis 30.06.07 316,00€
373,00€ abzgl Kindergeldantei 57,00€)
ab 01.07.2007 128% des jeweiligen Regelbetrages (§1Regelbetrags-Verordnung) der dritten alterstufe abzgl. anrechenbares kindergeld für ein erstes Kind derzeit 316,00 €
(373,00€ abzgl derzeit Kindergeld 57,00€)

Bisher wurden immer die 316,00€ gezahlt.
Der Anwalt der Mutter schrieb es wären ab sofort 401,00 € Unterhalt zu zahlen und forderte Unterlagen zwecks Einkommenüberprüfung an.
Das bereinigte Einkommen liegt bei 2200,00.
Es gibt ein weiteres Kind das bei uns lebt.

Frage: Wie wird der Unterhalt nun berechnet?
Frage: Gilt der Titel bis zum 18. Lebensjahr oder länger ? Es steht keine Befristung auf der Urkunde.

Vielen Dank.

Sehr geehrte Ratsuchende,

bei einem bereinigten Einkommen von € 2.220 fällt der Vater in die dritte Einkommensgruppe (€ 1.901 bis € 2.300) der Düsseldorfer Tabelle. Demnach hätte er derzeit € 333 an Kindesunterhalt zu bezahlen (€ 415 - dies sind 110% des jeweiligen Regelbetrages (§ 1 Regelbetrags-Verordnung) der dritten Alterstufe - abzüglich hälftiges Kindergeld € 82). Nach dem Unterhaltstitel entsprach jedoch dass das Einkommen des Vaters einer Einkommensgruppe, bei der 128% des jeweiligen Regelbetrages (§ 1 Regelbetrags-Verordnung) der dritten Alterstufe zu zahlen ist. Dieser Regelbetrag hat sich mittlerweile um Einiges erhöht. Deshalb kommt der Anwalt der Mutter jetzt zu der Berechnung, dass Sie in die sechste Einkommensgruppe fallen, obwohl Sie gar nicht so viel verdienen (€ 3.101 bis € 3.500), denn daraus ergibt sich in der Tat ein Zahlbetrag von € 401 (€ 483 abzüglich hälftiges Kindergeld € 82).

Aufgrund seines niedrigeren Einkommens, weil er also nicht in dem Maße leistungsfähig ist, um 128% des jeweiligen Regelbetrages aufbringen zu können, kann der Vater jedoch gemäß § 654 Abs. 1 ZPO die Abänderung des Titels beantragen, und dies ist auch dringend zu empfehlen, da ansonsten der höhere Betrag vollstreckt werden kann.

Ich hoffe, meine Rechtsauskünfte sind für Sie informativ und verständlich. Bei Unklarheiten können Sie gerne rückfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Geyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 30.03.2009 | 22:42

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