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Unterhalt und Bafögzahlung gleichzeitig?

| 14.10.2018 21:07 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Guten Abend,
ich habe folgende Frage:
Meine Tochter ist 17 Jahre alt und macht seit August eine schulische Ausbildung zur Erzieherin.
Sie lebt bei ihrer Mutter, der ich Unterhalt in Höhe von 394 Euro monatlich zahle, ich verdiene 2000 Euro netto im Monat. Nun hat meine Tochter Schülerbafög beantragt, der abgelehnt wurde.Im Antrag ist ein Grundbedarf von 231 € ausgerechnet worden. Am Ende des Briefes steht :

Monatlicher Gesamtbedarf abzüglich der angerechneten Einkommens Beiträge der Auszubildenden 0 Euro
des Vaters - 221 Euro
der Mutter - 9 Euro
Die anzurechnenden Einkommens- bzw Vermögensbeträge übersteigen den ermittelten Gesamtbedarf.

Nun meint meine Tochter, ich müsste ihr zusätzlich zum Unterhalt diese Summe ( 221 Euro) zahlen, da der Antrag auf Grund meines Gehaltes abgelehnt worden ist.
Ist das korrekt so, muß ich diese Summe wirklich zahlen?
Vielen Dank für Ihre Antwort!

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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Ihre Tochter versteht den BAFöG-Bescheid falsch: Es handelt sich nicht um einen zusätzlichen Bedarf. Der Bescheid besagt nur, dass sie kein BAFöG bekommt, weil Sie bereits ausreichend Unterhalt leisten. Der Bedarf Ihrer Tochter liegt nach der Düsseldorfer Tabelle bei 491 € abzüglich hälftigem Kindergeld, also 394 €. Diesen Betrag zahlen Sie. Sollten Sie keine anderen Unterhaltsverpflichtungen haben, erhöht sich der Bedarf um eine Stufe auf 514 €, als Zahlbetrag also 417 €. Mehr steht Ihrer Tochter nicht zu, soweit sie nicht einen Mehrbedarf geltend machen kann, z. B. Schulgeld oder ähnliches.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

Bewertung des Fragestellers 14.10.2018 | 23:10

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