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Unterhalt nach Scheidung

| 29.02.2008 17:35 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Sehr geehrte Rechtsanwälte

Seit 4 Jahren lebe ich von meinen Mann getrennt und er zahlt regelmäßig Unterhalt( 500 Euro für mich, Kinder nach Tabelle). Vor vier Wochen wurde die Scheidung von ihm eingereicht, was für mich auch OK ist.
Meine Anwältin sagte mir nun, dass er nach der Scheidung keinen Unterhalt mehr zahlen muss, weil ich Vollzeit arbeiten gehen muß. Meine Kinder sind 14 und 16 Jahre alt. Seit der Geburt des ersten Kindes habe ich meinen Beruf nicht mehr ausgeübt ( in den ich jetzt auch nicht mehr reinkomme...).
Seit drei Jahren arbeite ich auf 400 Euro Basis.Einen Vollzeitjob traue ich mir aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu ( 3 Bandscheibenvorfälle).

Frage: Ist mein Mann weiterhin Unterhaltspflichtig und ca. in welcher Höhe? Er ist Beamter im gehobenen Dienst und verdient ca. 2500,-Euro Netto.

Vielen Dank für Ihre Antwort
MfG


Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte:

Zum 01.01.2008 ist die Reform des Unterhaltsrechts in Kraft getreten. Diese sieht für den Zeitpunkt ab Scheidung der Ehe nunmehr das Prinzip der "Selbstverantwortung" vor. Demzufolge ist jede Seite verpflichtet, den Unterhalt selbst zu verdienen. Ausnahmen werden nur in besonderen Fällen gemacht, beispielsweise dann, wenn es einer Partei nicht zumutbar ist, einer geregelten Arbeit nachzugehen. Dies gilt v.a. für den Fall, wenn kleine Kinder zu betreuen sind oder wenn gesundheitliche Gründe gegen eine Arbeitsaufnahme sprechen.

In Ihrem Fall sieht es leider so aus, als müssten Sie sich um eine Anstellung bemühen. Solange Sie keine adäquate Stelle finden, werden Sie in jedem Fall die Bemühungen nachweisen müssen eine solche zu finden. Ggf. müssten Sie auch eine Stellung annehmen, welche eine niedrigere Qualifikation voraussetzt und dementsprechend auch schlechter bezahlt wird oder welche auch mit Ihrer Gesundheit in Einklang zu bringen ist.

Sie sollten sich diesbezüglich aber von Ihrer Anwältin noch einmal umfassend beraten lassen. Diese ist mit dem genauen Sachverhalt ohnehin besser vertraut.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 29.02.2008 | 17:48

Wovon soll ich übergangsweise leben, bis ich etwas passendes gefunden habe???? In meinem Alter (44) und mit gesundheitlichen Einschränkungen erweist sich das als sehr schwierig....

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.02.2008 | 18:47

Wie gesagt, es wird am Ende eine Einzelfallprüfung vorzunehmen sein. Wenn Sie nicht in der Lage sind, sich eine adäquate Arbeitsstelle zu suchen, dann muss Ihr Mann auch nach der Scheidung zahlen. Allerdings müssen Sie Ihre Bemühungen zur Arbeitssuche auch nachweisen.

Genaueres sollten Sie mit Ihrer Anwältin besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

RA J. Mameghani

Ergänzung vom Anwalt 01.03.2008 | 15:10

Sehr geehrte Ratsuchende,

die Berechnung eines Unterhaltsanspruchs setzt die Kenntnis aller relevanten Tatsachen und Umstände voraus. Eine Aussage zu einer "Kürzung" hätte hier keinesfalls vorgenommen werden können.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

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Danke zusammenfassend ganz ok wohl auch in meinem Sinne allerdings hat bei mir die Antwort der Anwältin auf meine Rückfrage nochmal eine Unsicherheit ausgelöst und ich kann leider nichts mehr weiter klären da nur eine Rückfrage ... ...
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