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Unterhalt bei Scheidung

20.07.2017 10:45 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Hallo,

meine Frau will sich von mir scheiden lassen.Wir haben 2 kleine Kinder.Deshalb würde ich gern die Unterhaltsfrage klären lassen.Wir wären theoretisch ab Februar 2018 geschieden.Mein Verdienst aktuell Steuerklasse 3:2436 Euro+320 Euro Fahrtkostenzuschuss=2180 Euro netto.Ihr Gehalt Steuerklasse 5:1250 Euro brutto+minijob 160 Euro=977 Euro.Hinzu kommt evtl. bei der Berechnung des Unterhalts,das meine Frau für mich einen Kredit abgelöst hat,den ich in 150 Euro Raten bei ihr monatlich abtrage und das ja evt. in meinen Mindestbehalt von 1200 Euro angerechnet wird.Desweiteren erbt meine Noch Frau in den nächsten paar Jahren ein Haus.Die Kinder sind 2014 und 2015 geboren.
Meine Fragen:1.)Wie hoch ist der Unterhalt,wenn ich in Steuerklasse 1 ab Scheidung falle mit Berücksichtigung aller Fakten (150 Euro Kredit,Fahrtkostenzuschuss der wie ich hörte nicht angerechnet werden darf,ihr Verdienst,dann natürlich auch in Steuerklasse 1 und die Hälfte vom Kindergeld das auf den Unterhalt angerechnet wird)?
2.)Was muss ich zahlen wenn sie in dem geerbten Haus wohnt und keine Miete mehr zahlen muss?

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund Ihrer Daten und der Berechnung für einen späteren Zeitpunkt kann die Beantwortung nur grob schätzend erfolgen.

Ausgehend von einem Nettoeinkommen Ihrerseits von 1.792,57 € und einem vorrangigen Unterhaltsanspruch Ihrer Kinder von 528,00 (unter Berücksichtigung des Kindergeldes) verbleibt Ihnen ein Einkommen von 1.264,57. Sie müssten daher Ihrer Frau einen Unterhalt von 64 € leisten.

Inwieweit Ihre Kreditraten an Ihre Frau für Sie einkommensmindernd und für Ihre Frau als einkommenserhöhend auswirken kann von hier nicht beurteilt werden, da dazu Kenntnis der näheren Umstände des Erstkredites notwendig sind.

Wohnt Ihre Frau im eigenen Haus und trägt keine Tilgungskosten,wirkt sich der Wohnwert einkommenserhöhend zu Lasten Ihrer Frau aus, sodass sich dadurch Ihre Unterhaltspflicht verringern würde.

Wie oben erwähnt, ist eine abschließende Auskunft nicht möglich, da zu viele notwendige Fakten unbekannt sind oder sich auch in der Zukunft ändern könnten; beispielsweise Kindergeld, Kindesunterhalt, Steuern, Sozialabgaben, Ihrer beider Einkommen, Selbstbehalt etc.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, einen ersten rechtlichen Überblick verschafft zu haben.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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Nachfrage vom Fragesteller 20.07.2017 | 12:04

Ich hab jetzt nochmal nachgerechnet,in Steuerklasse 1 hätte ich 1606 Euro netto,nicht 1792.Heißt das dann das meine Frau in dem Fall nur Anspruch auf 406 Euro hätte,da die Fahrtkosten ja nicht mitgerechnet werden.Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.07.2017 | 12:11

Sehr geehrter Fragesteller,

bei einem angenommenen Nettoeinkommen 1606 € liegen Sie bei einem Kindesunterhalt von 528 € unter dem Selbstbehalt von 1.200 € und müssten keinen Unterhalt an Ihre Frau zahlen.

Mit freundlichen Grüßen


Ingo Bordasch
- Rechtsanwalt -

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