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Unfallschaden fiktive Abrechnung kürzung der stundenverrechnungssätze

| 25.08.2018 22:35 |
Preis: 30,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Guten Abend,

Mir passierte ein Auffahrunfall an meinem Fahrzeug, wobei die Unfallgegnerin zu 100% Schuld war.

Ich ließ sodann ein Schaden Gutachten vom Tüv Rheinland erstellen, dieses schickte ich an die Versicherung mit der bitte um eine Reparatur Freigabe bei dem Bmw vertragshändler.

Eine schriftliche reparaturfreigabe erhielt ich sofort am nächsten Tag, auch mit der Bestätigung, das alle Kosten übernommen werden.

Reparatur ohne MwSt 7000€.

Nach Rücksprache mit dem Sachverständigen wurden mir die verschiedensten Möglichkeiten der Regulierung erklärt, ich bat die Versicherung dann erneut, das ich nun doch fiktiv Abrechnen will, mit der bitte, mir den Betrag auf mein Konto zu überweisen.

Ich bekam von der Versicherung dann ein schreiben:,,
Die im Gutachten ausgewiesenen stundenverrechnungssätze sind bei fiktiver Abrechnung nicht erstattungsfähig.
Auszahlung an sie 4600€.

Mein Fahrzeug ist 5 Jahre alt, allerdings immer durchgehend beim marken Vertragshändler gewartet.

Letzte Wartung. 05.2017
Nächste Wartung kommt nächsten Monat, 09.2018 ebenfalls bei BMW!!

Frage jetzt:
bekomme ich ganz KLAR RECHT zugesprochen...?
Also könnte man mir hier eine klare Zusage geben ??

Ich bräuchte hier eine ganz klare Antwort, wie die Gesetzeslage es hier sieht.

Immerhin sind die Lohnkosten/ stundenlöhne um 2500€ gekürzt worden, obwohl ich erstmalig die schriftliche Bestätigung der gesamten kosten im Gutachten bei REPARATUR der Vertragswerkstatt
Habe. Erst nachdem ich um fiktive Auszahlung gebeten habe wurde gekürzt, leider !!!

Im Internet werde ich nicht ganz schlau, hier sind mehrere unterschiedliche Urteile was die Vorgehensweise bei fiktiver Abrechnung angeht.

Problem wäre weiterhin das ich in Vorkasse treten muss, was Anwalt und Gericht angeht, denn ich besitze keine Rechtsschutz.
26.08.2018 | 01:21

Antwort

von


(69)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

diese Kürzungsproblematik ist mir durchaus bekannt. Aber ich halte sie nicht für richtig, da die fiktive Schadensabrechnung zur Kürzung der Umsatzsteuer berechtigen kann, nicht aber zur Reduzierung der
im Gutachten angesetzten Verrechnungssätze der Reparatur.

Eine Klage hat hier durchaus Erfolg. Wenn Sie das Prozesskostenrisiko meiden wollen, erheben Sie einfach die Klage auf die restliche Summe unter der Bedingung von Prozesskostenhilfe. Wenn Sie diese bekommen, werden Sie das Klageverfahren wahrscheinlich auch gewinnen. Wird Ihnen diese verwehrt, fallen Kosten für den Rechtsstreit ( Gegner und Gerichtskosten ) nicht so an, wie sie im Klageverfahren zu erstatten wären.

Mein Rat ist, klagen Sie auf diesem Wege. Wenn Sie meine Hilfe benötigen, lassen Sie mir die Unterlagen bitte in meine Kanzlei zukommen.

Mit besten Grüssen

Fricke
RA


Nachfrage vom Fragesteller 26.08.2018 | 09:39

Danke für sie Antwort, ich werde mich wahrscheinlich nächste Woche mit ihnen in Verbindung setzten zwecks der Klage.

Eine Frage Hätte ich hier allerdings noch, stimmt es denn, das bei fiktiver Abrechnung die im Gutachten ausgewiesenen Stundenverrechnungssätze nicht erstattungsfähig sind ??!

Also gibt es da ein ganz klare Bestimmung drüber oder hat die Versicherung das ,, nur so reingeschrieben,,

Vielen lieben dank für die Rückmeldung und ihren Rat!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.08.2018 | 14:48

Ich sage es mal so, die Versicherung hat es einfach mal so reingeschrieben, weil es viele Unfallgeschädigte abschreckt und damit erhebliches Regulierungsaufkommen gespart werden kann.

Melden Sie sich einfach, wir versuchen es so zu machen, daß kein großer Schaden wie bei einer normalen Klageführung entsteht.

Mit besten Grüssen nochmals

Fricke
RA

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Bewertung des Fragestellers 28.08.2018 | 10:11

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