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Teilleistungsklage


18.05.2007 23:07 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Grema



Ich habe Schadenersatzforderungen, weiß aber, daß sie schwer durchzusetzen sind wegen oft nicht objektiver Beurteilung durch die Richter aus Rücksichtnahme auf die Versicherung.
Da ich keine RSV habe möchte ich, um die Kosten niedrig zu halten, Teilleistungsklagen führen. Es geht um entgangenen Gewinn aus Aktien wegen fahrlässig nicht verhinderter Zwangsvollstreckung wegen unberechtigter Forderungen. ( RA hatte keinen Vollstreckungsschutz beantragt, obwohl die Sache in die Berufung ging und von mir gewonnen wurde.Ich hatte den RA dringend ersucht Gegenmaßnahmen zu ergreifen, woraufhin er das Mandat kündigte, weil er sich belästigt fühlte.)
Kann ich ein einzelnes Aktienpaket zugrunde legen und später, falls das Verfahren für mich positiv entschieden wird, das nächste im nächsten Verfahren ?
Wie wirkt sich das auf die Verjährung bzw. deren Hemmung aus ?
Muss man von vornherein den Gesamtschaden angeben ? ( Ich habe Sorge, daß daraus ein hoher Streitwert berechnet wird und ich gleich im ersten Verfahren eine hohe Kostenrechnung aufgebrummt bekomme, die ich mir nicht leisten kann. ( Eine Zwangsvollstreckung reicht mir)
Danke

-- Einsatz geändert am 20.05.2007 09:59:08

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Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich ist es möglich, eine Teilklage vor Gericht zu erheben. Sie können demnach in der Klage auch einzelne Schadenspositionen isoliert einklagen (in Ihrem Fall z.B. den Schaden bezogen auf einzelne Aktienpakete) und somit den Streitwert begrenzen. Den Restschaden können Sie dann in einer weiteren Klage geltend machen.

Durch die Erhebung einer Klage wird die Verjährung gehemmt. Der Umfang der Hemmung wird dabei grundsätzlich durch den Streitgegenstand der erhobenen Klage bestimmt. Eine Teilklage hemmt die Verjährung dabei nur in Höhe des eingeklagten Betrags. Eine drohende Verjährung Ihrer Ansprüche müssten Sie somit bei der Erhebung Ihrer Klage berücksichtigen.

Ob in Ihrem Fall tatsächlich eine Teilklage sinnvoll ist, lässt sich nur nach intensiver Prüfung des zugrunde liegenden Sachverhalts entscheiden. Ich rate Ihnen daher, sich diesbezüglich anwaltlich beraten zu lassen. Gerne stehe auch ich Ihnen hierfür zur Verfügung.

Ich hoffe Ihnen mit dieser ersten Einschätzung weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Grema
Rechtsanwalt

C-G-W Rechtsanwälte
Tel.: 07251/3924430 Fax.: 07251/3924431
Mail: info@c-g-w.de
www.c-g-w.de

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