Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Steuerprüfung. Hat Prüfer oder Steuerberater Recht? Wer zahlt?

11.11.2009 08:52 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Holger J. Haberbosch


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Juni 2009 habe ich eine Steuerprüfung gehabt. Demnach soll ich EK-Steuer, Soli. plus Zinsen für 2005-2007 nachzahlen. Insgesamt rund 29.000 €

Dagegen haben wir bzw. mein Steuerberater Einspruch beim Finanzamt eingelegt.

Der Einspruch wurde vom Prüfer abgelehnt. Diese Steuernachzahlung kann ich jetzt nicht leisten und macht mich zahlungsunfähig. Insolvenz droht.

Wenn der Prüfer/Finanzamt Recht bekommt, hat dann der Steuerberater einen Fehler bei der Beratung bzw. Abwicklung der Steuererklärung 05-07 gemacht. Ist er dafür haftbar?

Ist stehe bei der ganzen Sache zwischen zwei sog. Steuerfachleuten. Prüfer vs Steuerberater. Einer muss da einen Fehler gemacht haben.

Ich werde einen Anwalt einschalten. Habe zwar kaum Geld, muss aber für meine Existenz kämpfen.

Über eine Antwort und Beratung von einem Steuerecht Anwalt würde ich mich freuen.


Sehr geehrter Fragesteller,

ich möchte Ihre Frage anhand des dargestellten Sachverhaltes und des ausgelobten Einsatzes wie folgt beantworten:


1. Grundsätzlich kann ohne genaue Einsicht in die Akten und den Prüfungsbericht nicht gesagt werden, ob der von Ihnen eingelegte Einspruch erfolgreich ist. Letztlich entscheided über einen Einspruch die Rechtsbehelfsstelle des Finanzamtes und nicht der Prüfer. Von daher sollten Sie ihren Einspruch aufrechterhalten und diesen von einem Kollegen überprüfen lassen, möglicherweise ist nach einem erfolglosen Einspruch zumindest Klage geboten, wenn auch nur im Zusammenhang mit der Stundung der Steuerschuld.


2. Falls dennoch die Auffassung des Prüfers richtig ist muss man unterscheiden hinsichtlich eines möglichen Schadensersatzanspruches gegen den Steuerberater. Zunächst müsste dieser einen Beratungsfehler begangen haben, nach Durchsicht des Prüfungsberichtes und der Unterlagen dürfte dies in den meisten Fällen möglich sein. Der zu ersetzende Schaden ist jedoch nur die Differenz zwischen der nun zu zahlenden Summe und der Summe die Sie hätten zahlen müssen, wenn Sie von Anfang an richtig besteuert worden wären. Meistens sind dies nur die Zinsen es sei denn der Steuerberater hätte durch eine geeignete Gestaltung die Steuerschuld im Vorhinein verhindern können.


3. Ich kann Ihnen daher nur raten einen Rechtsanwalt zu beauftragen, der nach Durchsicht der Unterlagen und insbesondere des Prüfberichtes die Einsprüche begründet und notfalls auch gerichtlich gegen eine negative Einspruchsentscheidung vorgeht. In diesem Zusammenhang wird dann auch zu prüfen sein, ob ein Schadensersatzanspruch und vor allem in welcher Höhe gegen Ihren Steuerberater besteht.
Gerne stehe auch ich Ihnen für eine solche Vertretung zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich unverbindlich per E-Mail unter Haberbosch@asz-kanzlei.de und ich lasse Ihnen ein Angebot hinsichtlich der Kosten zu kommen.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69523 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ich war sehr zufrieden mit der ausführlichen Antwort ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr geehrter Herr Lembcke, vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und unkomplizierte Hilfe ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen