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Sorgerecht bei nichtehelicher Partnerschaft-brauche dringend Hilfe!


30.03.2007 00:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag,

ich habe folgendes Problem:

Meine Partnerin und ich haben einen Sohn von knapp 2 Jahren und ich halte es für das BESTE das ich (zumindest "das halbe") Sorgerecht und besser das Aufenthaltsbestimmungsrecht (wenn auch nur Zeitweise bis zur Besserung) bekomme...man darf mich nicht falsch verstehen, auch wenn ich das gewünschte erreichen würde, so würde ich unseren Sohn niemals von seiner Mutter trennen. Sie befindet sich derzeit in einer psychatrischen Einrichtung (Tagesklinik, sie fährt nach der Therapie von dort wieder nach Hause) und wir haben nun daraus resultierend noch gravierende Probleme als vorher.
In der Klinik ist sie, weil sie kurz gesagt in den gesamten 4 Jahren unserer Beziehung, eine verhaltensgestörte Handlung nach der anderen begann...für sie selbst stellt sich das so dar, sie würde gewisse Handlungen nur wegen mir und seitdem es mich in ihrem Leben gibt begehen. Ich nahm vor einiger Zeit Kontakt zu ihrem Ex-Partner auf und der bestätigte mir genau das selbe Verhalten, so wie ich es nun 4 Jahre lang erlebte und wonach ich nun völlig am Ende bin und nicht mehr weiter weiss. Mit dem Ex-Partner machte sie den Versuch einer Paartherapie (weil er auch angeblich der schlimme war)...er machte die Therapie ihr zu Liebe und letztendlich verliess er sie auch nach ca 4 Jahren.
Ihre Eltern sehen auch immer mehr ein das ihre Tochter gestört ist-jahrelang redete ich da gegen Windmühlen.

Wir fuhren bevor es unseren Sohn gab einen Sandweg in einem Neubaugebiet entlang, ich sagte noch "fahre nicht so schnell das staubt", Spaziergänger gingen dort entlang und einer machte die Handbewgung nach unten (was ja nun heissen sollte bitte langsamer fahren)...wir fuhren an den Leuten vorbei und auf dem Rückweg, als sie die Bürger erspähte, gab sie Vollgas und hielt auf die Personen zu, diese wichen zurück...ich schrie sie an und letztlich drehte sie bei sozusagen und wir fuhren Heim, ohne Personenschaden...als ihr irgendwann während einer Autofahrt etwas nicht passte, da sagte sie zu mir "halt jetzt sofort die Klappe oder ich fahre gegen einen Baum"...schriftlich habe ich von ihr das sie mir den Tod wünscht, irgendwann etwas passieren wird. Am Telefon schwor sie mir das sie mich eines Tages umbringen wird...und in ihrer Küche konnten wir mit Mühe durchsetzen, das Fotokollagen die unter anderem das satanisten Ehepaar Ruda zeigten entfernt werden.

Mal hat sie normale Tage, dann wiederum ist sie Skinheadgirl, oder man kommt zu ihr und alles riecht nach Patschouli Parfüm, sie ist ganz in schwarz und hat sich Vampierzähne angeklebt....

Sie ist äusserst agressiv und schlägt sofort nach mir (egal wohin und mit allen Gegenständen die direkt greifbar sind)...mit dem Karabinerhaken der Hundeleine oder dem Kerzenleuchter, ob das Kind dabei ist oder nicht. In Abstimmung mit ihrer Mutter haben wir uns um therapeutische Hilfe bemüht...jetzt wo sie in der Tagesklinik ist (wo sie sich vollkommen anders verkauft, was die Therapeuten aber auch schon etwas bemerkten- laut ihrer Aussage) wird alles noch schlimmer. Ich bin ihr totaler Feind und dort hat sie ihre "Freunde" und Therapeuten, diese wiederum unterstützen sie bei gewissen Dingen und bekräftigen Teils (unwissend ihrer Krankheit/verhaltens Störung natürlich) ihre Handlungsweisen bzw Entscheidungen (auch betreffend meines Sohnes).

Wohl scheint eine Trennung nun unumgänglich und ich sehe meinen Sohn stark gefährdet.

Jetzt sind Sie natürlich kein Familientherapeut und ich hätte natürlich längst einfach gehen können...

aber ich liebe meinen Sohn, deswegen habe ich ziemlich viel ausgehalten (bei der eigentlichen Rechtslage...Kind bleibt bei Mutter etc, da hält man lieber still) und um endlich zum Kern zu kommen (die Geschichte wäre aber noch länger)...nachfolgende Geschenisse aus der Vergangenheit machen mir Grund zur Sorge:

-Der Sohn ist mit ca 5 Monaten aus dem Bett gefallen (sie hat meine Ratschläge ignoriert und den kleinen allein in ihrem Bett gelassen und ist sich stundenlang bei geschlossener Tür im Bad die Haare machen gegangen, das dauert wirklich Stunden)

-Sie beleidigte mich und betitelte mich mit Worten die ich hier nicht nennen möchte und die ihres "rechten Ichs" zuzuordnen sind
...Grund war ihre Aufregung weil wir den nächsten Tag 1 Woche verreisen wollten und sie kam mit ihrer Planung nicht zurecht...sie schlug nach mir und ich wollte letztlich einfach nur gehen, daraufhin bedrohte sie mich wie wild geworden und schnappte sich einen Wäschetrockner (so ein Gestell für die Badewanne) und schlug nach mir , ich wollte natürlich Schmerzen und weitere Gewalttätigkeiten (habe sie nie geschlagen und in ihrer Therapie äusserte sie das auch so) aus dem Wege gehen und rannte aus dem Haus, sie rannte hinter mir her wie von sinnen---unser (damals ca 1 jähriger )Sohn saß derweil alleine in der Badewanne...nicht auszumalen wenn die Wohnungstür zugefallen wäre.

-als ich es nicht mehr aushielt vor ein paar Monaten wollte ich die Beziehung beenden...sie bedrohte mich heftigst und während ich packte kam sie mit ihrer Mutter vorbei und der Terror begann-sie trat in meine Sachen (Computer,Gitarren und weiteres) und nur weil ihre Mutter meinte " K bitte lass den J nun in Ruhe"...nahm sie eine Bassgitarre von mir,hielt diese am Halse und rannte auf ihre Mutter zu (die hielt da gerade meinen kleinen Sohn auf dem Arm!!!) und wollte auf die Mutter einschlagen (mit Kind im Arm!), untermalt mit den ganz bösen Beschimpfungen...da schritt ich ein und warf sie zu Boden, ihre Mutter verlies schnellst mit unserem Sohn das Haus...
dann passierte das was man kaum glauben kann...Notarzt, Polizei und Nachbarn, alles hatte Mitleid mit dem Täter und böse Blicke für das eigentliche Opfer (obwohl ich den Schaden an meinem Sohn von diesem Tag als schlimmer ansehe)...ich hatte tiefe Biss und Kratzwunden von ihr und zu guter letzt eine Anzeige wegen Körperverletzung am Hals (das klärte sie zwar Wochen später auf...aber toll is das nicht)...

-sie fing nun noch an zu rauchen während ihrer Therapie und nun kommt sie auch noch Heim und wirft ihre Tasche, wo sich ihre Zigaretten drin befinden einfach so unbeaufsichtigt auf den Boden und lässt das so liegen...sie ist sich keiner Gefahr bewusst und kennt die Frage nicht, was könnte passieren wenn der Sohn....

Sie ist extrem nachlässig.


Ich muss den Mund halten oder ich sehe den Sohn nicht mehr-damit kann doch so ein Mensch nicht durchkommen????????


Welche Möglichkeiten habe ich da etwas zu machen? Vorfälle wie diese und beinahe schlimmere gab es zu Hauf. Bisher scheute ich den Gang zum Jugendamt, denn dann ist mein geliebter Sohn evtl bei keinem von uns. Die Mutter meines Sohnes behauptet das ich mich liebevoll um ihn kümmere und sehr sorgsam bin, ihn über alles liebe..ich bin auch der der kocht, bei seiner Mutter gibt es fast nur Gläschen und wenn er mal "nervig" ist Schokolade...sie kann sich selbst nicht ernähren und selbst ihre Mutter hat nun endlich eingesehen das ihre Tochter sich verhält wie eine stürrische 12 jährige mit "etwas" viel Agression. Sie ist etwas zurück könnte man sagen. Der Sohn wird niemals selbstständig bei ihr werden können...und die Zeit bis sie auch ihn schlagen wird sehe ich in naher Zukunft. Ansätze sind schon passiert!

Auch früher sollte sie schon in Therapie.

Oft ist mein Sohn auch bei den Eltern meiner "Partnerin" und neulich bekam ich mit, das es da schon für umgekippte Kaffeetasse klaps auf den Po gab ----ich halte da gar nichts von und überlege mir auch daraufhin gegen das Sorgerecht vorzugehen...oft wird mein Sohn zu UNRECHT verbal angegangen, obwohl eigentlich derjenige der aufpasst den Fehler machte. Und schlagen geht gar nicht!

Ich sauge mir da nichts aus den Fingern (Zeugen gibt es genug für das teils zerstörerische Verhalten)und ich will lediglich meinen Sohn schützen.

Ich möchte bitte keine Gesetzestexte sondern lediglich eine kurze Einschätzung auf meine Sorgerechtschancen. Wenn Sie sich vorgenannten Text verständlich machen und noch ca 50% Schwere der Verhaltensproblematik hinzurechnen (was ich vorzubringen habe und was teils belegbar ist durch unabhängige 3te ist nicht ohne), dann haben Sie in etwa einen Hinweis darauf worum es hier geht.

Über eine Nachricht, von einem spezialisierten Anwalt, würde ich mich sehr freuen und sehr gern würde ich weitere Wege in dieser Angelegenheit mit einem Rechtsbeistand aus meiner Nähe ( Raum Dortmund ) gehen.

Vielen Dank.


p.s.: wenn das evtl alles etwas unsortiert lesbar ist, ich habe Sorge und kann kaum mehr einen klaren Gedanken fassen wegen dieser Angelegenheit.





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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts gehe ich davon aus, dass Sie die elterliche Sorge für Ihr Kind nicht mit der Kindsmutter gemeinsam ausüben, da Sie nicht miteinander verheiratet sind und eine gemeinsame Sorgerechtserklärung nicht vorliegt.
Eine Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge oder die Begründung der gemeinsamen Sorge ist bei nicht miteinander verheirateten Eltern, die nicht nur vorübergehend getrennt leben, zunächst von der Zustimmung der Kindsmutter abhängig. Wenn diese Zustimmung der Mutter vorliegt, kann der Vater beim Familiengericht beantragen, dass ihm die elterliche Sorge oder ein Teil der elterlichen Sorge (z. B. Aufenthaltsbestimmungsrecht) übertragen wird.
Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass eine Zustimmung der Mutter wohl ausscheidet.

Es besteht dann nur die Möglichkeit, dass festgestellt wird, dass die elterliche Sorge der Mutter ruht; ruht die elterliche Sorge der Mutter und besteht keine Aussicht, dass der Grund des Ruhens bzw. das Hindernis (z. B. Geisteskrankheit o. ä.) wegfallen wird, so kann das Familiengericht dem Vater die elterliche Sorge übertragen, wenn dies dem Wohl des Kindes dient.

Da für jedes gerichtliche Verfahren, das die elterliche Sorge betrifft, das Jugendamt seitens des Gerichts eingeschalten wird, würde ich Ihnen auf jeden Fall empfehlen, Kontakt mit dem Jugendamt aufzunehmen, um die bestehenden Probleme zu erörtern und nach Lösungen zu suchen.

Eine Übertragung der elterlichen Sorge auf Sie ist allerdings aufgrund der oben geschilderten Vorschriften schwierig.
Das Jugendamt hat aber auch die Möglichkeit, das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen, wenn das Kindeswohl als gefährdet angesehen wird.

Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierung geben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Eva Tremmel-Lux
Rechtsanwältin




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