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Sorgerecht beantragen / Mutter ins Ausland

06.05.2012 02:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Partnerin verweigert mir das Sorgerecht auf unser (im Juli) auf die Welt kommendes Baby.

a) Wie gross sind die Chancen, dass Sorgerecht einzuklagen?
b) Kann die Mutter mit dem Kind, ohne meine Zustimmung ins Ausland ziehen?

Das Kind bekommt meinen Nachnamen und wir sind nicht verheiratet.

Herzlichen Dank für Ihre Mühen.

Sehr geehrter Fragender,

da nun die technischen Probleme in diesem Portal behoben sind, beantworte ich Ihre Frage nunmehr wie folgt:

Da Sie nicht verheiratet sind, müssen beide das gemeinsame Sorgerecht extra beantragen, anderenfalls erhält die Mutter automatisch das alleinige Sorgerecht. Diese Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch wurde jedoch vom Bundesverfassungsgericht vor ca. 2 Jahren für verfassungswidrig erklärt.

Eine gesetzliche Neuregelung wurde gerade erst "auf den Weg gebracht".

Allerdings haben Sie die Möglichkeit, das gemeinsame Sorgerecht einzuklagen.

Hier stehen die Chancen sehr gut. Voraussetzung ist, dass das gemeinsame Sorgerecht dem Wohle des Kindes entspricht. Dies wird sodann im Gerichtstermin geprüft.

Haben Sie nicht das gemeinsame Sorgerecht, kann die Kindesmutter auch ohne Ihre Zustimmung ins Ausland ziehen.
Sie kann dann alles alleine bestimmen.

Ich rate Ihnen daher, schnellstmöglich das gemeinsame Sorgerecht einzuklagen.

Da unsere Kanzlei nicht weit weg ist von Ihrem Wohnort, würden wir uns über eine Beauftragung sehr freuen.

Ich habe Ihnen eine E-Mail mit unseren Kontaktdaten geschickt.
Nutzen Sie gerne auch die kostenlose Nachfragefunktion.

Ich verbleibe



Nachfrage vom Fragesteller 09.05.2012 | 08:47

Wann wäre ein guter Zeitpunkt dieses Thema anzugehen? Vor der Geburt oder danach? Ich würde ansonsten versuchen es erst noch einmal diplomatisch zu lösen zu versuchen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.05.2012 | 08:54

Sehr geehrter Fragender,

am besten ist natürlich so früh wie möglich, es ist auch schon vor der Geburt möglich.

Als "ehemalige Schwangere" kann ich nur sagen, dass vielleicht der Zeitpunkt nach der Geburt besser ist, weil sich dann auch der Gemütszustand Ihrer Partnerin wieder normalisiert ;-)

Als Anwältin würde ich jedoch raten, dass Sie sich jetzt schon einen Gesprächstermin beim Jugendamt holen und dort bereits schon alles in die Wege leiten. Sprechen Sie mit Ihrer Partnerin und teilen Sie ihr mit, dass es wichtig ist, dass SIe als Vater Mitspracherecht haben, gerade auch vor dem Hintergrund, falls sie mal verhindert ist.

Wie gesagt, vor der Geburt ist besser, vor allem, wenn sie vor hat, wegzuziehen.

Ich wünsche Ihnen viel Glück!
Dr. C. Seiter

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