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Servicegebühr bei Flugbuchung im Internet

| 26. Juni 2016 16:26 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


Wir haben eine Mietwagenrundreise ins Baltikum bei dem Internetanbieter Baltikum-Tours gebucht. Zudem hatten wir den Anbieter zunächst auch beauftragt, dazu eine passende Flugreise anzubieten und dafür eine Servicegebühr von 120 € akzeptiert. Das telefonisch übermittelte Angebot erschien uns nicht realistisch (vom gewünschten Abflugort erhielten wir nur ein Angebot mit zwei Zwischenlandungen für ca. 700 € per Person, dazu weitere Angebote von anderen Abflugflughäfen). Da wir selbst bei Opodo ein Angebot für ca. 200 € mit nur einer Zwischenlandung fanden, haben wir in einem weiteren Telefonat auf eine Fortsetzung der Recherche von Seiten des Anbieters verzichtet, den Flug selbst gebucht und nur die Rundreise über das Reisebüro gebucht.
Nun waren wir der Ansicht, dass damit auch die erbrachte Serviceleistung nicht in vollem Umfang erbracht ist und wollten diese kürzen. Der Anbieter besteht allerdings vehement auf der vollen Erstattung dieser Gebühr.

Frage 1: Ist bei der nur mangelhaft erbrachten Leistung die volle Servicegebühr rechtens?

Frage 2: Unsere Weigerung, den vollen Betrag für die Servicegebühr zu zahlen, beantwortete der Anbieter mit der zusätzlichen Erhebung einer Mahngebühr von 20€ und stellte weiterhin in Aussicht, von uns eine weitere Servicegebühr von 120€ zu verlangen, weil er angeblich (was nicht zutrifft) von uns beauftragt worden sei, noch weitere Flüge von anderen Startflughäfen anzubieten. Sind die Mahngebühr und die weitere Servicegebühr begründet?

Mit freundlichen Grüßen

26. Juni 2016 | 21:50

Antwort

von


(497)
Mühlgasse 2
71711 Murr
Tel: 07144-8889866
Web: http://www.anwalt-for-you.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

1.
Die Frage ist, welche Leistungen vereinbart wurden. Hieran macht sich eine evtl. mangelhafte Leistung fest. Diese kann dann tatsächlich dazu führen, dass nicht der (volle) Betrag geschuldet wird.
Fraglich ist, ob ein solcher Mangel hier vorliegt, da ja immerhin eine Leistung erbracht wurde. Dann hängt es davon ab, was geschuldet war. Dies ist hier nicht ganz klar.
In diesem Zusammenhang kann auch geprüft werden, ob evtl. ein wucherhafter Preis vereinbart wurde.
Dies kann ich hier mangels Tatsachen nicht abschließend beurteilen.

2.
Wenn der Preis zu zahlen wäre, können auch Mahnkosten geltend gemacht werden, dies als Verzugsschaden. Allerdings ist der Betrag zu hoch.

3.
Wenn es keinen weiteren Auftrag gibt, muss auch kein weiterer Betrag gezahlt werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Stefan Steininger

Rückfrage vom Fragesteller 27. Juni 2016 | 20:32

Sehr geehrter Herr Steininger,

danke für Ihre Antwort, die uns bei der Einschätzung der Situation schon weiterhilft.
Eine Sache würden wir gerne noch genauer wissen in Bezug auf die Mahngebühr. Ab wann darf ein Rechnungssteller eine Mahnung aussprechen? Wir haben die Rechnung erhalten, und nach unserem Einwand sprach er bereits acht Tage nach Eingang der Rechnung die Mahnung aus. Kann das nach so kurzer Frist sein?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27. Juni 2016 | 20:38

Mahngebühren können dann verlangt werden, wenn Sie sich im Verzug befinden. Dies ist der Fall, wenn ein vereinbarter Zahlungstermin überschritten wird. Daher ist die Mahngebühr theoretisch möglich, allerdings passt dieses Verhalten durchaus zum anderen geschilderten Verhalten. Wenn die Rechnung unberechtigt war, kommt die Mahngebühr ohnehin nicht in Betracht.

Bewertung des Fragestellers 28. Juni 2016 | 18:48

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