Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schlussrechnung Hausbau Bauträger

18.02.2019 20:44 |
Preis: 50,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


Hallo,
Wir haben Im August 2017 eine Abnahme unsere DHH gehabt.
Dabei haben wir 4 Seiten Mängelangezeigt wo viele Mängel auch von seitens des Bauträgers gutgeschrieben wurden.
Nach einem erneuten gespräch im Juli 2018 haben wir alle Mängel, bzw alle Rechnungen da wir viel in eigenleistung gemacht haben da kein Handwerker es für nötig hielt hier zu erscheinen, in Eigenleistung fertig gestellt.
Bei Abnahme wurde uns nur mündlich mitgeteilt in 4 Wochen sind die Mängel behoben.
Inn feburar 2019 haben wir nun die Schlussrechnung bekommen wo nur 3 Punkte (3000 Euro) von ca 20 abgezogen wurden.
Wir kommen auf eine Summe von ca 17000 Euro Abzug.
Wir haben der Abschlussrechnung widersprochen aber der Bauträger meint er hat eine inhaltlich richtig korrekte Rechnung gestellt der wir widersprechen, da im abnahmeprotokoll schriftlich festgehalten worden ist was gutgeschrieben wird.
Was können wir jetzt alles ohne Ärger abziehen?
Da im Gespräch ( Juli18) mündlich auch Punkte zugesichert worden sind.
Was ist mit den Rechnungen, also unseren eigenen Geld was wir investiert haben zur Mängeöbeseitiguung und was ist mit den Arbeitsstunden meines Mannes? Können wir das abziehen und was berechnet man? Und müssen wir der Rechnung erneut widersprechen oder einfach abziehen und warten was passiert?
Der Bauträger droht uns unsren Abzug in keinster Weise zu billigen.
Vielen Dank
18.02.2019 | 23:01

Antwort

von


(83)
Heidfeld 2
30880 Laatzen
Tel: 01783172971
Web: http://kanzlei-beresan.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Mandant,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich müssen Sie selbstverständlich nicht für Leistungen bezahlen, die der Auftragnehmer nicht erbracht hat. Die Fälligkeit der Vergütung bei der Abnahme gemäß § 641 Abs. 1 Satz 1 BGB besteht nur für tatsächlich erbrachte Leistungen.

Problematisch ist vorliegend jedoch die Frage der Beweislast. Soweit diese Leistungen in dem von Ihnen unterschriebenen Abnahmeprotokoll aufgeführt wurden, müssten Sie im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung darlegen und beweisen, dass der Auftragnehmer diese Leistungen nicht erbracht hat.

Aufgrund Ihrer Unterschrift unter dem Abnahmeprotokoll besteht der Anschein, dass die dort aufgeführten Leistungen tatsächlich erbracht wurden. Diesen Anschein könnten Sie widerlegen, wenn Sie etwa Belege dafür haben, dass Sie die hierfür erforderlichen Materialien selbst gekauft haben oder Fotos, auf denen festgehalten ist, wie Sie die Arbeiten selbst durchführen. Auch die Materialreste sollten Sie behalten, denn auch sie könnten in einem Gerichtsprozess als Beweis herangezogen werden.

Im Ergebnis empfehle ich Ihnen alle Beweise für die Durchführung der Arbeiten durch Sie bzw. die Nichtdurchführung der Arbeiten durch den Auftragnehmer zu sammeln. Soweit Sie darlegen und beweisen können, dass der Auftragnehmer bestimmte Leistungen nicht erbracht hat, sollten Sie für diese Leistungen nicht bezahlen. In den Fällen, in denen solche Beweise nicht vorliegen, ist eine Zahlung anzuraten, denn Sie würden in diesem Fall vor Gericht unterliegen und müssten insoweit zusätzlich die Gerichtskosten tragen.

Sollte der Auftragnehmer weiterhin auf einer Zahlung der Rechnung in voller Höhe bestehen, empfehle ich Ihnen aufgrund der Schwierigkeit der Beweislage, sich an einen Rechtsanwalt vor Ort zu wenden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Leon Beresan


ANTWORT VON

(83)

Heidfeld 2
30880 Laatzen
Tel: 01783172971
Web: http://kanzlei-beresan.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Baurecht, Ausländerrecht, Miet und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70047 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle und fundierte Antwort bei einem komplexen Thema. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles bestens. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen