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Schadensersatz/Schmerzensgeld wg. falschen öffentlichen Vorwürfen?

12.08.2009 16:44 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


In einem öffentlich zugänglichen Internetforum wurde unter Nennung meines vollen Namens und meines Wohnortes behauptet, ich sei ein Erpresser und Betrüger. Gegen den Urheber dieser nicht zutreffenden Behauptungen habe ich bereits eine einstweilige Verfügung erwirkt, in dem Ihm unter Strafandrohung bis 25.000 Euro untersagt wird, mich in der Öffentlichkeit oder gegenüber Dritten als Betrüger oder Erpresser zu bezeichnen.

Diese Beiträge wurden inzwischen durch den Betreiber des Forums entfernt. Über den Cache von Internetsuchmaschinen sind die Beiträge aber trotzdem weiterhin aufrufbar. Es ist technisch auch nicht möglich, diese Beiträge aus den Internetsuchmaschinen zu entfernen. Ich muß nun also damit leben, dass beispielsweise Personalverantworliche, die meinen Namen in eine Suchmaschine eingeben, den ersten Eindruck gewinnen, ich sei ein krimineller.

Ich möchte daher zivilrechtlich gegen den Verursacher dieser Behauptung vorgehen. Schadensersatzansprüche dürften kaum durchsetzbar sein, da der Nachweis eines konkreten Schadens nicht gelingen wird.

Sehen Sie dennoch eine Möglichkeit, von dem Verursacher dieser Behauptung einen Ersatz, beispielsweise Schmerzensgeld, einzufordern? In welcher Größenordnung würde sich ein angemessener Betrag bewegen?

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Das Schmerzensgeld ist der Ausgleich für einen immateriellen Schaden, d.h. es muss ein Schaden nicht vermögensrechtlicher Art vorliegen.
Bei einem Nichtvermögensschaden sind alle nachteiligen Folgen für die körperliche und seelische Verfassung des Verletzten zu berücksichtigen.
Dies können z.B. Schmerzen, Wesensänderungen oder eine erhebliche Schmälerung der Lebensfreude sein.
Auch das Vorliegen eines solchen Schadens müssten Sie z.B. durch die Vorlage eines ärztlichen Attestes nachweisen.

Sollte ein solcher Schaden nachweisbar gegeben sein, so ist bei der Höhe die Intensität der nachteiligen Folgen und auch die Dauer des Schadens zu berücksichtigen. Es ist somit der genaue Einzelfall zu betrachten und eine Entschädigung nach Billigkeit festzusetzen.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen. Gerne stehe ich Ihnen auch für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

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