Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Schmerzensgeld, Schadensersatz nach Verkehrsunfall

| 22.06.2014 13:17 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Als links vom Fahrradweg, auf dem ich fuhr, bei einem Taxi die rechte Schiebetür aufging, musste ich mit einem aussteigenden Fahrgast rechnen und wich aus. Ich stürzte mit dem Fahrrad. Komplizierter (offener) Bruch des linken Mittelfingers. Der Unfall wurde polizeilich aufgenommen.
Entstandener Schaden:
- Krankenversorgung (über gesetzl. Krankenkasse)
- Verdienstausfall als Freiberufler für ca. 4 Wochen rd. 1.000 EUR (nach Durchschnittswert), ich habe keine Krankentagegeldversicherung
- Geplanter Wochenendtrip am nächsten Tag fiel aus (Fahrkarten- und Hotelstorno 120 EUR)
- Starke Schmerzen
- Anhaltende Behandlung (bislang nicht absehbar). Meine Unfallversicherung erwartet nach 12 Monaten Gutachten über möglichen anhaltenden Schaden
Der Unfallverursacher zeigt sich kooperativ, hat aber keine Versicherung. Was kann ich realistisch von ihm fordern? Muss er auch noch mit Rückgriff der Krankenkasse rechnen? Ich möchte ihn keinesfalls überfordern, aber auch nicht alles selber (er)tragen müssen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gegen dem Unfallverursacher haben Sie einen Schadensersatzanspruch.

Sie können den Ihnen entstandenen Schaden vom Verursacher gemäß § 823 BGB, aber auch vom Halter des Taxis gemäß § 7 StVG, fordern (§ 249 BGB).

Dazu gehören auch die Kosten der abgesagten Reise, der entgangene Gewinn (§ 252 BGB) und Schmerzensgeld (§ 253 BGB).

Übrigens sind auch die Kosten der anwaltlichen Vertretung vom Unfallverursacher bzw. dem Fahrzeughalter (bzw. dessen Kfz-Haftpflicht-Versicherung) zu tragen. Der Anwalt kann dann auch in die polizeiliche Ermittlungsakte sehen und den objektiven Sachverhalt aufklären.

Der Krankenversicherer wird Rückgriffsansprüche prüfen und gegebenenfalls geltend machen.

Für den Bruch des Mittelfingers kann ein Schmerzengeld von 0 - 1.500 € gefordert werden. Es kommt insbesondere auf die genaue Art des Bruchs und die Dauer der Beeinträchtigung an.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 24.06.2014 | 09:34

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr gut, und kompetent. Alle Fragen beantwortet."
FRAGESTELLER 24.06.2014 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 72524 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und konkrete Beantwortung meiner Fragen! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnelle und hilfreiche Antwort. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Es blieben keine Fragen offen. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER