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Rente in Deutschland und Brasilien

| 22.05.2015 04:40 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alex Park, LL.B.


Ich bin 62 Jahre alt, Nov. 1952, und bin seit 37 Jahren in Brasilien wohnhaft.
In Brasilien erhalte ich bereits eine Rente.
Ich habe in Deutschland eine Lehre gemacht, war bei der Bundeswehr, habe Studiert und eine meiner Arbeitgeber hat auch als ich in Brasilien war, noch 18 Jahre meine Rente bezahlt.
Insgesamt sollte ich auf ca. 28 Jahre kommen, in denen in die Rentenversicherung einbezahlt wurde.
Da ich jetzt gerne mit 63 auch in Deutschland in Rente gegen möchte, Ich erwarte auch nich zwei gute Betriebsrenten, habe ich mit meiner staatl. Rentenversicherung Verbindung aufgenommen.
Der Mitarbeiter informierte mich, dass die Möglichkeit bestehen würde, dass auch die Zeit, oder zumindest ein Teil davon, in der ich in Brasilien gearbeitet habe mit auf die deutsche Rente angerechnet werden könnte, dazu müsste ich aber Informationen einreichen.
Es hätte keine Auswirkungen auf den Rentenbetrag aber den Anrechnungszeitraum.
Es hört sich zwar interessant an, ich mòchte jedoch vorher von einem unabhängigen Fachmann hören, ob dies Zutrifft und ob mir durch diese Informationen nicht evtl. ein Nachteil entstehen kann.
Kurzum, ist es angebracht diese Informationen zu übermitteln oder ist es besser lediglich auf die in Deutschland eingezahten Monatsbeträge zu bestehen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen nach erster summarischer Prüfung der Rechtslage wie folgt beantworten:

Tatsächlich ist seit dem 01.05.2013 ein Abkommen zur Sozialversicherung zwischen Brasilien und der Bundesrepublik Deutschland in Kraft, dass auch Ihnen die Anrechnung von Zeiten, die Sie in Brasilien gearbeitet und in die örtliche Rentenversicherung eingezahlt haben, erleichtert.

In der Regel wird dies nur Auswrikung auf die Gesamtanzahl von Beitragsjahren zur gesetzlichen Rentenversicherung haben. Ihre Beitragsjahre aus Braslien und Deutschland würden dann zusammen addiert. Dies ist in der Regel für diejenigen interessant, die bei einzelner Betrachtung der jeweiligen Beitragsjahre, die sie in den Ländern eingezahlt haben, nicht aud die 60 Monate Wartezeit in Deutschland kämen.

Aus einer Offenbarung gegenüber der Deutschen Rentenversicherung entstehen Ihnen keine Nachteile. Wie Ihnen bereits mitgeteilt wurde, wird sich durch eine Anrechnung auch nicht notwendigerweise Ihre Rente erhöhen. Von dem her lässt sich festhalten, dass die Möglichkeit der Anrechnung von Zeiten, die Sie in Brasilien Rentenbeiträge bezahlt haben interessant ist, in Ihrem Falle aber wohl zu kaum feststellbaren Veränderungen führen wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 24.05.2015 | 18:01

Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.
Würden Sie mir unter diesen Voraussetzungen empfehlen die Angaben mit "Brasilien" einzureichen und schon mit 63 (Nov. 2015) die Rente beantragen?
Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.05.2015 | 18:15

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen auch Ihre Nachfrage. Aufgrund des mit Brasilien bestehenden Sozialversicherungsabkommen werden Ihre Versicherungszeiten für die Mindestversicherungszeit von Brasilien und Deutschland zusammengerechnet. Dies kann sich nur positiv auswirken. Geben Sie daher Ihre Zeiten aus Brasilien an. Ob dies eine Rente mit 63 ermöglichen wird kann ich aus der Ferne nicht beurteilen, die Deutsche Rentenversicherung wird Ihnen dort aber eine kompetente Antwort geben können.

Mit freundlichen Grüßen

Alex Park

Bewertung des Fragestellers 24.05.2015 | 17:41

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