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Privates Darlehen, Sicherung durch Hypothek o. Brief, Löschungsbewilligung

| 03.12.2019 10:41 |
Preis: 48,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


für ein privates Darlehen von meinen Eltern (notarieller Darlehensvertrag 2009) wurde als Sicherung bei unserem Haus, das meinem Mann und mir gehört, eine Hypothek ohne Brief eingetragen.
Der Betrag wurde zwischenzeitlich zurückgezahlt.
Jetzt ist mein Vater gestorben. Kann nun meine Mutter die Löschungsbewilligung für uns beim Notar alleine machen (als der überlebende Gesamtgläubiger) oder tritt anstelle meines Vaters nun die Erbengemeinschaft als "Mitgläubiger" ein.

Es gilt die gesetzliche Erbfolge. d.h. es gibt noch einen Sohn aus erster Ehe der miterbt. Ansonsten erbt nur meine Mutter und ich.

Im Darlehensvertrag steht, dass im Todesfall an den überlebenden Gläubiger zu zahlen ist. Dieser kann aber auch auf eine Weiterzahlung auf dem Weg der Schenkung verzichten. Wenn alle Gläubiger gestorben sind, verfällt der Restbetrag auf dem Weg der Schenkung.

Was habe ich zu erwarten?

03.12.2019 | 12:30

Antwort

von


(2369)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

die Erbengemeinschaft des Vaters ist hierbei "Mitgläubiger" und müsste zustimmen. Ich sehe aber hierbei keine Probleme, wenn das Darlehen nachweislich vollständig zurückgezahlt worden ist. Im Zweifel könnte der Sohn dann auf Zustimmung verklagt werden, ohne dass er weitere Ansprüche hätte.

Dieser sollte daher jetzt erst einmal schriftlich zur Zustimmung aufgefordert werden mit Frist zur Erklärung binnen zwei Wochen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.
Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 03.12.2019 | 18:49

Sehr geehrter Herr Dr. Hoffmeyer,

vielen Dank für ihre Antwort! Das hilft mir um mir ein besseres Bild von der Situation machen zu können. Was ich nicht ganz verstanden habe ist, warum der überlebende "Gesamtgläubiger" nicht alleine agieren kann. Das ist doch gemäß Definition das Wesen der Gesamtgläubigerschaft. Wenn ich es richtig verstanden habe, könnte ich die Rückzahlung bei Gesamtgläubigern an jeden der Gläubiger vornehmen und die "Verteilung" müsste im Innenverhältnis ablaufen.
Den Löwenanteil des Darlehens habe ich in Raten auf das Konto meines Vaters überwiesen. Dorthin floss auch die Auszahlung eines Sparvertrags. Einen (geringen) Teil habe ich in bar bezahlt und keine "Quittung" dafür. Reicht hier die Bestätigung meiner Mutter als "Nachweis" der Zahlung und wenn nicht, gilt es dann im schlimmsten Fall als "Schenkung" wie der Darlehensvertrag als Möglichkeit vorsieht. Ist für diese fiktive Schenkung dann der Abschluss des Darlehensvertrags der Stichtag oder ein anderer Zeitpunkt?

Für weitere Schritten würde ich kontaktieren nachdem ich darüber nochmal nachgedacht habe.

mit freundliche Grüßem

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.12.2019 | 18:54

Sehr geehrter Fragesteller,

es geht nicht um die Schuldbegleichung, sondern um die Zustimmung zur Löschung der Hypothek, da es die Rechte jedes einzelnen Gläubigers betrifft. Notfalls könnte dieser aber problemlos verklagt werden, da die Rückzahlung feststeht. Es bedarf daher keiner Schenkung.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da Sie nur einmal unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.12.2019 | 09:57

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