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Pauschalreise - Vereitelung - Schadensersatzanspruch?

12.02.2019 14:36 |
Preis: 35,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Schadensersatz wegen Reisevereitelung.

Hallo -

im Oktober 2018 buchten wir (Familie mit 2 Erw., 2 Kindern) auf robinson.com einen all-inclusive-Urlaub in einem Robinson Club mit Kinderbetreuung für Kleinkinder ab zwei Jahre für die Dauer einer Woche im März 2019. Wir buchten nur den Aufenthalt im Club selbst und buchten die zugehörigen Langstreckenflüge separat direkt bei der Airline. Für den Aufenthalt im Robinson Club erhielten wir ein Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise nach § 651a des Bürgerlichen Gesetzbuchs, das den folgenden Text beinhaltet: "Bei der Ihnen angebotenen Kombination von Reiseleistungen handelt es sich um eine Pauschalreise im Sinne der Richtlinie (EU) 2015/2302."

Am 5. Februar 2019 erhielten wir von robinson.com die Nachricht, dass der Club erst später als geplant öffnet. Die spätere Öffnung des Clubs resultiere aus einer mangelnden Auslastung im März. Als Alternative wurde uns das Hotel TUI MAGIC LIFE Penelope Beach zum gleichen Zeitraum angeboten. Dieses Hotel bietet keine Kinderbetreuung ab 2 Jahren an, so dass dies keine Option für uns darstellt.

Robinson.com bot desweiteren eine Umbuchung auf Anfang April im dann offenen Robinson Club an. Durch diese Umbuchung mussten wir ebenfalls unsere separat gebuchten Flüge umbuchen, wodurch uns Umbuchungskosten von ca. 700 EUR entstanden.

Meine Frage: Besteht in diesem Fall die Möglichkeit Schadensersatz von robinson.com aufgrund der Vereitelung der ursprünglichen Reise zu bekommen?

Vielen Dank für Ihren Rat und Ihre Hilfestellung!



Einsatz editiert am 14.02.2019 10:16:37
14.02.2019 | 10:47

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Soweit die Reise, wie von Ihnen beschrieben, vom Reiseveranstalter verschuldet vereitelt wird, haben Sie die Möglichkeit, Schadensersatz nach § 651 n BGB zu verlangen. Dazu zählen dann auch die Kosten für den Flug, der nutzlos geworden ist.
Zudem haben Sie auch die Möglichkeit wegen nutzlos gewordener Urlaubszeit eine angemessene Entschädigung in Geld zu verlangen.

Fraglich ist hier, wie sich die Angebote auswirken und ob Sie zumindest das erste Angebot annehmen könnten. da aber gerade die Betreuung ein wichtiger Bestandteil der Entscheidung zur Reise war, dürfen Sie das Angebot ausschlagen, selbst wenn es der Reise selbst adäquat entsprochen hat.

Somit besteht nach meinem Dafürhalten ein Anspruch gegen den Reiseveranstalter auf Schadensersatz.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

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