Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

PKW ohne TÜV-Bericht verkauft, nun verlangt der Käufer diesen plötzlich


02.12.2006 14:36 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Hallo ,es geht darum ich habe mein Auto verkauft,Fiat Punto Baujahr 96 ,der verkäufer bat mich es für Ihn eine Woche zu reservieren ,weil er das Auto unbedingt haben möcht ,ich hatte den Tüv bericht ,als ich es kaufte auch nicht bekommen und ohne Probleme es angemeldet bekommen ,nun kam der Käufer und war sehr begeistert gewesen, ich habe nie in dem Wagen geraucht ,sehr gepflegt ,und ich wies ihn auf den bericht vom Tüv hin ,und er sagte wär kein Problem,jetzt ruft er mich manchmal drei mal an und möcht den Tüv bericht den ich doch aber nicht habe ,er war jetzt in einer Werkstatt um Tüv zu machen und möchte für viele Teile die gemacht werden müssen angeblich 600 Euro haben er nahm den Wagen ohne Probefahrt ohne irgendwas zu sehen wie er ist ,sollte wirklich was sein so trifft mich keine schuld ,er nahm es und unterschrieb wie gesehen gekauft ich komme aus berlin ,er aus Neu Brandenburg muß ich dafür wirklich auf kommen er setzt mir eine frist von drei tage es zu bezahlen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Durch die Klausel „gekauft wie gesehen“ wird im Allgemeinen die Gewährleistung für solche Mängel ausgeschlossen, die für den Käufer bei einer Besichtigung erkennbar sind. Es kommt hier also darauf an, welche Teile mangelhaft sein sollen. (Bei einer Besichtigung erkennbar oder nicht erkennbar.) Insoweit sollten Sie Ihre Angaben im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion noch ergänzen.

II. Selbst wenn Sie aber für die Mängel im Rahmen der Gewährleistung einzustehen hätten (also die Mängel bei einer Besichtigung nicht erkennbar waren), dann kann der Käufer zunächst nur von Ihnen die Nacherfüllung verlangen. (Also z.B. die Beseitigung der Mängel durch Sie.) Nur wenn Sie dies ablehnen oder die Nacherfüllung scheitert, könnte der Käufer Schadensersatz („Geld“) verlangen.

III. Bitten Sie also den Käufer um eine genaue Auflistung der angeblichen Mängel und weisen Sie ihn darauf hin, dass zunächst Sie entscheiden, ob Sie nachbessern oder nicht, dass Sie also (noch) nicht zur Zahlung verpflichtet sind.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.12.2006 | 17:59

Er schrieb ,da beim Kauf mir der der HU BERICHT nicht übergeben wurde, war ich gezwungen gewesen das Fahrzeug bei der DEKRA VORZUSTELLEN ;ich habe ihn ausdrücklich darauf hingewiesen und es sei ok gewesen von seiner Seite und im Kaufvertrag vermerkt.er hat wie schon gesagt nicht mal sich den Motor angeschaut,nicht die Motorhaube aufgemacht,ich verkaufte den Wagen mit neuen Reifen ,der Auspuff wurde erneuert,und als nicht Raucherauto,da nicht darin geraucht wurde,.seine Mängel:Starke verölung,defekter endschalldämpfer,defekte kennzeichen beleuchtung ,verschlissene Bremsscheiben,als ich ihm das Auto über gab ,war es in ordnung gewesen,er meinte der Aschenbecher zeigte reste von Zigaretten,da ich aber weiß das er raucht denke ich das er auf seiner fahrt von 200 kilometer geraucht hat, hat er jetzt recht?muß ich für alles aufkommen obwohl es ihm vorher alles nicht interessiert hat?ich kann doch jetzt garnicht nachweisen das ,das alles stimmt,oder möchte er sich auf meine Kosten den Wagen erneuern??Danke im Voraus

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.12.2006 | 20:30

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Zunächst möchte ich nochmals auf meine obigen Ausführungen verweisen. Es kommt darauf an, ob die gerügten Mängel „versteckte“ Mängel sind oder nicht. Das kommt hier im Rahmen der hier möglichen kursorischen Prüfung eher nur bei den verschlissenen Bremsscheiben in Betracht.
Ansonsten kann sich der Käufer einen fehlenden HU-Bericht nicht berufen, wenn er auf einen solchen schriftlich „verzichtet“ hat.

Treten Sie also dem Begehren des Käufers insoweit entgegen, als dass Sie ihn auf die vertraglichen Vereinbarungen und den vereinbarten Gewährleistungsauschluss für nicht versteckte Mängel hinweisen.

Sollten Sie anwaltliche Hilfe bei der weiteren Korrespondenz benötigen, so suchen Sie bitte einen Kollegen vor Ort auf. Alternativ können Sie sich auch an mich wenden.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER