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Muss ich die Eigenheimzulage zurückzahlen - ich bin aus dem Haus ausgezogen, meine Familie wohnt noc


| 30.09.2005 08:09 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Sehr geehrte RA,

ich lebe seit 08/2004 getrennt von meiner Frau in einer Mietwohnung.
Wir besitzen ein gemeinsames Haus (je zu 50%).
Meine Frau wohnt noch mit den Kindern in diesem
Haus.Ich trage alle Kosten für dieses Haus (Kredit,
Wohngebäudeversicherung u.s.w ).Wir haben gemeinsam
für 2004 die Eigenheimzulage bekommen. 2005 habe ich
die Eigenheimzulage alleine vereinnahmt.Es besteht noch
ein Rechtsstreit (der noch offen ist)weil meine Frau mir
die Unterschrift zur gemeinsamen Steuererklärung verweigert.
Nun fragt das Finanzamt nach, wem das Haus gehört und wer darin
wohnt und ob es eine Trennungsvereinbarung gibt. Trennungsvereinbarung gibt es nicht.
Hieraus ergibt sich meine Frage.

Werde ich die gezahlte EZ von 2004 u. 2005 zurückzahlen
müssen, oder gibt es eine Chance diese zu retten.

Für Ihre Hilfe vielen Dank.
Sie schreiben, das Haus stehe im gemeinsamen Eigentum von Ihnen und Ihrer Frau und wird weiterhin von Ihrer Frau und Ihren Kindern bewohnt, ohne daß Ihnen hierfür eine Miete oder eine sonstige Entschädigung gezahlt wird. Damit besteht aber auch für die Jahre 2004 und 2005 ein Anspruch auf die Eigenheimzulage, so daß Sie diese nicht zurück zahlen müssen.

§ 4 EigZulG bestimmt insoweit, daß der Anspruch nur für Kalenderjahre besteht, in denen der Anspruchsberechtigte die Wohnung zu eigenen Wohnzwecken nutzt. Eine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken liegt auch vor, soweit eine Wohnung unentgeltlich an einen Angehörigen zu Wohnzwecken überlassen wird. Diese Bedingung erfüllen Sie nach wie vor.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht

Nachfrage vom Fragesteller 30.09.2005 | 09:26

Sehr geehrter Herr Meisen,

ich bekomme ein Wohnwertvorteil bei der Unterhaltsberechnung angerechnet, gilt dann Ihre Antwort auch noch ?
Nochmals vielen Dank für die Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.09.2005 | 09:31

Sie schrieben in Ihrer Frage, daß Sie alle Kosten des Eigenheims tragen, also auch die Hälfte, die rechnerisch auf den Miteigentumsanteil Ihrer Frau entfallen würde. Solange nur dies mit der Anrechnung des Wohnwertvorteils (bzw. dem hieraus resultierenden "Unterhaltsnachlaß") kompensiert wird,ist es unproblematisch.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

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