Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mit Schweizer Arbeitsvertrag in Deutschland arbeiten.

| 27.03.2019 18:23 |
Preis: 70,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alex Park, LL.B.


Ich habe eine Schweizer Arbeitsvertrag. Ich habe eine Sonderregelung und entrichte keine Quellensteuer, da ich keinen Grenzübertritt zu meinem Arbeitsplatz habe. Da ich in einem Grenzkraftwerk arbeite und mein hauptsächlicher Arbeitsort in Deutschland ist. Meine Steuern entrichte ich in Deutschland. Seit einiger Zeit habe ich für die gleiche Firma einen neuen Arbeitsplatz in Deutschland. Auch für diesen findet kein Grenzübertritt statt. Ich arbeite ebenfalls auf Deutschem Hoheitsgebiet. Können nun für mich Problem auftreten. Ich beziehe für die neue Arbeitsstelle Spesen. Sonst hat sich nichts geändert. Mein Arbeitgeber spricht von irgendwelchen prozentualen Tagen die ich in der Schweiz beziehungsweise in Deutschland arbeiten darf. Das verstehe ich nicht da ich ja sonst auch hauptsächlich in Deutschland gearbeitet habe. Und mit dem Finanzamt diese Sonderregelung gilt.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Ihrem Vortrag nach haben Sie zwar einen schweizerischen Arbeitgeber, Ihr Arbeits- und Wohnort liegen aber in Deutschland.

Sie sind daher nach Art. 15a des Doppelbesteuerungsabkommen beider Länder kein Grenzgänger, da Sie im Ansässigkeitsstaat auch Ihre Arbeit verrichten.

Auch mit dem neuen Arbeitsplatz und den Spesen ändern sich Ihre Rahmenbedingungen nicht.

Eine Quellenbesteuerung in der Schweiz wäre aus Art. 15a DBA nur dann denkbar, wenn Sie die Arbeit in der Schweiz verrichten würden. Sie sind aber bei einer deutschen Betriebsstätte Ihres Arbeitgebers tätig.

Die Tage von denen Ihr Arbeitgeber spricht scheinen sich auf den Grenzgängerstatus zu beziehen, hier ist aber relevant, dass Sie nicht mehr als 60 Arbeitstage in der Schweiz übernachten. Dies scheint mir bei Ihnen nicht der Fall zu sein.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 01.04.2019 | 11:25

Nun seit ich eine neue Arbeitsstelle habe spricht mein Arbeitgeber plötzlich von 20% die ich in der Schweiz und 80% die ich in Deutschland arbeiten dar oder muss. Nun ist wieder die Rede von 80% die ich angeblich in der Schweiz und nur 20%, die ich in Deutschland arbeiten darf. Für mich total verwirrend. Was soll das? Und wie sehen die gesetzlichen Fakten aus?

Ansonsten war die Frage super und verständlich beantwortet.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.04.2019 | 19:05

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Ich kann aus den Vorgaben Ihres Arbeitgebers keine gesetzlichen Bestimmungen erkennen. Diese Vorgaben erscheinen mir willkürlich.

Hier würde ich gegenüber dem Arbeitengeber klären lassen, was es damit auf sich hat.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 01.04.2019 | 11:29

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Wie gesagt war die Frage verständlich und ausführlich beantwortet. Auf den prozentualen Anteil den ich plötzlich laut Schweizer Arbeitgeber in Deutschland und der Schweiz arbeiten darf wurde nicht eingegangen. "
Stellungnahme vom Anwalt:
Jetzt Frage stellen