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Kürzung von Gehalt durch Umwandlung zulässig um nachehelichen Unterhalt zu kürzen?


15.09.2006 09:48 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich werde demnaechst als Mann in die Scheidung gehen und schaetze, dass ich mit nachehelichen Zahlungen von 700-1000 monatlich rechnen muss.
Mein Arbeitgeber bietet die Moeglichkeit, dass ich mir mein Gehalt um bis zu 20% kuerzen lassen kann, wobei die Differenz als Urlaubsanspruch gutgeschrieben wird. Hier kann eine grosses Urlaubskonto ueber viele Jahre hinweg aufgebaut werden.
Theoretisch kann ich damit die Zahlungen an meine Frau um bis zu 350,- monatlich reduzieren.

Fragen: Ist diese Methode wirklich wirksam oder hat die Frau trotzdem Anspruch weil ich diese Gehaltsreduzierung bewusst herbeigefuehrt habe. Oder koennte mir diese Methode sogar noch darueberhinaus negativ angelastet werden ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Schilderungen summarisch wie folgt beantworten möchte.

Grundsätzlich sind für die Unterhaltshöhe die im Zeitpunkt der Scheidung prägenden ehelichen Verhältnisse maßgebend.
Werden nach der Trennung die Einkünfte in einer von Normalverlauf abweichenden Entwicklung geringer, können die zuvor erzielten wesentlich höheren Einkünfte nicht als prägende Einkünfte für die Unterhaltsbemessung herangezogen werden.
Das Problem ist jedoch ein unterhaltsrechtlich verwerfliches Verhalten, wie z.B. das bewußte Herbeiführen geringerer Einkünfte.
In diesem Fall ist dem Unterhaltspflichtigen das bisher erzielte höhere Einkommen fiktiv zuzurechnen, da die Verpflichtung zur bestmöglichen Verwertung der Arbeitskraft besteht.

Vor diesem Hintergrund wird die von Ihnen skizzierte Vorgehensweise nicht die erhoffte Auswirkung haben.

Abschließend bitte ich zu beachten, dass diese Antwort zwar alle wesentlichen Aspekte des von Ihnen geschilderten Falles umfasst, jedoch daneben Tatsachen relevant sein können, die möglicherweise ein anderes Ergebnis nahe legen. Verbindliche Auskünfte sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich. Für eine Wahrnehmung Ihrer Interessen innerhalb einer Mandatserteilung stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihnen die in diesem Forum angestrebte erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Motzenbäcker
Rechtsanwalt
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