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Kündigung Zeitmietvertrag

| 18.01.2014 10:33 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Hallo,

ich brauche dringend einen Rat. Mein Vertrag läuft am 31.03.2015 aus und ich möchte wissen ob ich früher raus kann.

Mein 11-jähriger Sohn wird hier in der Nachbarschaft und Schule massiv gemobt, so das er schon Depressionen bekommen hat und demnächst behandelt werden soll.

Ich habe beschlossen ihn aus dieser Umgebung und Schule dringendst zu entfernen, da die Schulkinder auch die Nachbarskinder sind.

Eine Passende Schule haben wir bereits und ich möchte so schnell wie möglich hier wegziehen.

Meine Frage ist, wenn ich das als Grund bei der Kündigung angebe ob ich das Recht hätte innerhalb der Frist von 3 Monaten aus dem Vertrag aus zusteigen, oder ich bis zum 31.03.2015 in der Wohnung leben muss. Es geht wirklich um die Gesundheit meines Kindes und ich bin sehr verzweifelt. Einen Attest kann ich auch vorlegen.

Bitte um eine Antwort.

Vielen Dank und Gruß

Einsatz editiert am 18.01.2014 10:38:14

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Eine außerordentliche Kündigung nach § 543, 569 BGB scheidet leider aus, da er Kündigungsgrund nicht aus dem Vertragsverhältnis stammt. Daher kommt nur eine ordentliche Kündigung in Betracht. Der Zeitmietvertrag ist nur dann wirksam geschlossen, wenn dieser die Voraussetzungen des § 575 BGB erfüllt. Ansonsten ist der Mietvertrag auf jeden Fall ordentlich kündbar. Auch ein Zeitmietvertrag ist grundsätzlich ordentlich durch den Mieter ohne Kündigungsgrund kündbar. Allerdings kann die Kündigungsbefugnis wirksam auch für den Mieter vertraglich beschränkt werden. Daher sollten Sie in Ihrem Mietvertrag nachschauen, ob eine solche Kündigungssperre vereinbart wurde. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich, § 573c BGB. Daher beträgt die Kündigungsfrist 2 Monate, wobei die Kündigung noch am dritten Werktag (Mo- Sa) des ersten Monats beim Vermieter eingehen kann.   Als Alternative bietet sich hier auch eine einvernehmliche Auflösung des Mietvertrages an. Hierbei einigen Sie sich mit dem Vermieter auf das Ende des Mietverhältnisses.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Diplom - Jurist, LL.M. Sebastian Scharrer, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 18.01.2014 | 12:17

Hallo,

leider verstehe ich Ihre Antowort nicht. Können Sie mir bitte die Frage die ich gestellt habe mit ja oder nein beantworten, da ich mit diesen ganzen § nicht klar komme.

Das steht im Vertrag;

Beide Parteien können eine ordentliche Kündigung des Mitverhältnisses mit gesetzlicher Frist frühstens zum 31.03.2015 erklären. Der darin liegende Kündigungsverzicht kann höchstens für die Dauer von 47 Monaten seit Abschluss des Vertrages und mit der Möglichkeit zum Abluf dieses Zeitraumes vereinbart werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt davon unberührt.

Vertrag besteht seit dem 01 04 2012

Danke für die Antwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.01.2014 | 12:28

Sehr geehrte Fragestellerin,
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

In diesem Fall sind Sie leider nicht zur Kündigung befugt. Sie sollten daher sich mit dem Vermieter über das Ende des Mietvertrages unter Darlegung Ihrer Situation einigen.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen. Diese Beantwortung Ihrer Frage kann nicht eine individuelle Beratung ersetzten. Selbstverständlich können Sie sich für weitere Fragen, Beratungen und Vertretungen unter Anrechnung der Gebühr für diese Frage deutschlandweit an mich wenden.

Bewertung des Fragestellers 18.01.2014 | 12:32

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