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Kraftfahrzeug verkauft- Gewährleistung?

29.08.2007 11:50 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Guten Tag, ich habe vor 3 Wochen das Motorrad meines Sohnes verkauft.(privat) Der Kaufvertrag enthält folgende Angaben:
Erstzulassund 2002, Anzahl der Vorbesitzer 3, Gesamtfahrleistung 41000 km, Tüv bis 05/08, Asu bis 05/08, Unfallschäden nicht bekannt
"Das Fahrzeug wird unter Ausschluß jeglicher Gewährleistung verkauft. Ansprüche aus Sach- und Rechtsmängeln können nach Vertragsabschluß nicht geltend gemacht werden."
Der Käufer verzichtete auf eine Probefahrt, er startete nur kurz und war damit zufrieden.
Nun erhalte ich per E-Mail einen Kostenvoranschlag für die Reperatur von Zylinderkopf und Kolben über 400,00 Euro. Auf Nachfrage der Werkstatt, wie ich mich denn nun weiter verhalte antwortete ich, dass ich mir erst einmal Rat einholen müsse.
Fünf Minuten nach dem Gespräch mit der Werkstatt ruft mich der Käufer an, beschimpft mich und wirft mir arlistige Täuschung vor.
Er werde die ganze Sache seinem Anwalt übergeben.
Ich habe das Fahrzeug in gutem Glauben verkauft und mein Sohn ist bis kurz vor dem Verkauf auch noch damit gefahren. Nun meine Frage. Wie soll ich mich verhalten? Welche Rechte und Pflichten habe ich?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Als Privatverkäufer konnten Sie die Gewährleistungsrecht ausschließen, dies haben Sie wirksam getan. Der Käufer kann keine Gewährleistungsansprüche geltend machen.

Auf diesen Gewährleistungsausschluss könnten Sie sich nicht berufen, wenn Sie den Mangel gekannt hätten und diesen arglistig verschwiegen hätten.

Hierfür ist nach Ihrer Schilderung nichts ersichtlich.

Der Käufer müsste beweisen, dass Ihnen der Mangel bei Verkauf der Motorrads bekannt war. Diesen Beweis wird er in der Regel nicht führen können.

Verweisen Sie den Käufer auf den vereinbarten Ausschluss der Gewährleistung und weisen Sie alle Forderung der Gegenseite zurück.
Die "Drohung" mit dem Rechtsanwalt wird öfters ausgesprochen als tatsächlich wahr gemacht.
Insofern müssen Sie sich diesbezüglich keine Sorgen machen.

Sollten Sie aber tatsächlich ein Rechtsanwalt in dieser Angelegenheit kontaktieren, empfehle ich Ihnen einen Kollegen aufzusuchen oder sich über meine Kontaktdaten an unsere Kanzlei zu wenden.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.


Mit freundlichen Grüßen


Günthner
Rechtsanwalt

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