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Kosten nach einer Löschung wegen Vermögenslosigkeit

30.10.2011 01:28 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von


Ich habe 2009 eine UG (haftungsbeschränkt) mit 4000,- Euro Stammkapital gegründet. Durch verschiedenen Gegebenheiten ist nur noch ein geringer Betrag auf dem Konto. Dieser deckt die Kosten für die nächsten 2-3 monatlichen Steuererkläungen. Da aber die Steuerberaterkosten für die Steuererklärung 2010 in Höhe von ca. 700,- Euro in den nächsten Wochen anstehen, habe ich als alleiniger Geschäftsführer einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Damit strebe ich eine Löschung wegen Vermögenslosigkeit an. Nun meine Frage dazu:
Welche Verpflichtungen trage ich nach einer Löschung wegen Vermögenslosigkeit? Ich gehe davon aus, dass ich dass Gewerbe abmelde.
Dabei werde ich die demnächst fälligen Kosten nicht decken können, muss ich den Steuerberater darüber informieren?
Müssen die jährlichen Steuererklärungen (speziell Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, gesonderte Feststellung und Bilanz) für 2011 und ggf. auch 2012 noch erstellt werden. Trage ich die Kosten dafür aus meinem Privatvermögen?
Erfolgt die Abmeldung bzw. die eigentliche Löschung im Handelsregister durch das Amtsgericht oder muss ich danach noch aktiv werden? Habe ich einen wichtigen Schritt vergessen? Mir geht es um den Fall, dass die Löschung wegen Vermögenslosigkeit von Amts wegen durchgeführt wird bzw. dass der Insolvenzantrag wegen Masse abgelehnt wird.

30.10.2011 | 10:41

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Durch den gestellten Insolvenzantrag wird zunächst eine Gutachter bzw. vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt der prüft, ob die vorhandene Vermögensmasse ausreicht, um das Insolvenzverfahren zu eröffnen. Die vorhandene Insolvenzmasse reicht dann für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens aus, wenn die Kosten des Verfahrens gedeckt sind. Die Kosten sind hierbei die Gerichtskosten, als auch die Vergütung des Insolvenzverwalters. Im falle einer Eröffnung wird die UG im Handelsregister mit einem Löschungsvermerk versehen.
2. Die Steuererklärungen wird der Insolvenzverwalter dann vornehmen, wenn er mit einer Steuererstattung rechnen kann. Werden hierbei nur Kosten verursacht, wird der Verwalter keine Steuererklärung mehr abgeben. Das Finanzamt und die Gemeinde werden dann die Steueransprüche zur Insolvenztabelle anmelden, ggfs. aufgrund einer Schätzung.
3. Sollte das Insolvenzverfahren nicht eröffnet werden, weil das vorhandene Vermögen nicht ausreicht um die Verfahrenskosten abzudecken, erfolgt eine Abweisung mangels Masse. In diesem Fall sind Sie Kraft Amt als Geschäftsführerin Liquidatorin und müssen die Gesellschaft im Rahmen eines Liquidationsverfahrens beenden. Aufgrund des fehlenden Vermögens und der Abweisung mangels Masse wird das Finanzamt eine Löschung der Gesellschaft beantragen. Kosten haben Sie persönlich nicht zu tragen, außer der Insolvenzverwalter wird ein mögliches Gesellschafterdarlehen zurückfordern oder anderweitige Ansprüche geltend machen. Aufgrund der bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit ist aus meiner Sicht die beantragte Insolvenz alternativlos.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit besten Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

ANTWORT VON

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