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Kosten einer Erstberatung beim Anwalt

| 01.10.2008 21:14 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Sehr geehrte Rechtsanwälte,

im Mai 2008 habe ich mich von meiner Frau getrennt, und einen Anwalt aufgesucht.
Dann folgte das erste Beratungsgespräch, die Berechnung der Lebens und Kindesunterhaltes,
wobei die, durch den Gegenanwalt berechnet wurde und später von mir selbst korrigiert und noch mal berechnet.
Alles sehr friedlich und ohne Streit.
Mitte Juli hat mich mein Rechtsanwalt telefonisch zu einem Termin eingeladen, zu dem ich sämtliche unterlagen über mein Vermögen mitnehmen sollte.
An dem Tag wurde mir mitgeteilt, dass die Kosten, die auf mich bis zu der Scheidung zukommen sich auf etwa 1000 € belaufen werden, und das meine Rechtschutzversicherung die Kosten nicht decken wird.
Zwei Tage später habe ich eine Vorschuss-Rechnung in Höhe von 1200 € bekommen, woraufhin ich den Anwalt gebeten habe, alle seine Tätigkeiten in der Gelegenheit sofort einzustellen.
Meine Rechtschutzversicherung hat dann aus dieser Rechnung 250 € doch noch übernommen.
Der Anwaltbesteht aber auf den Restbetrag.


Meine Frage,
ist die Honorar-Rechnung angemessen?????????
Muss ich Zahlen???????????

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragender,

Rechtschutzversicherungen decken in Familiensachen manchmal Erstberatungen (hängt vom Vertrag ab), was hier auch erfolgt ist. Dann darf jedoch kein weiteres Vorgehen vorliegen.

Nun ist daher fraglich, ob ein weiteres Vorgehen über eine Erstberatung hinaus erfolgt ist. Wenn nun eine Kommunikation mit der Gegenseite stattgefunden hat, so handelt es sich nicht mehr um eine Erstberatung, sonder ein außergerichtliches Verfahren (hier: Unterhaltsberechnung). Dieses richtet sich nach dem Streitwert.

Der Streitwert errechnet sich dabei aus dem Jahresbetrag des geltend gemachten Unterhalts.

Z.B. wird Unterhalt in Höhe von 100 EUR geltend gemacht, beträgt der Streitwert 12x100 EUR.

Hieraus errechnen sich die Gebühren des Rechtsanwaltes.

Fragen Sie nach, wofür der Vorschuss genau ist.

Bedenken Sie jedoch auch, dass - sofern bereits eine außergerichtliche Tätigkeit - sprich Kommunikation mit dem Gegner - stattgefunden hat, die Gebühren unabhängig von der Mandatsbeendigung angefallen sind. Zudem bedenken Sie auch, dass diese Gebühren bei einem neuen Anwalt in derselben Höhe noch mal anfallen, sodass ich an Ihrer Stelle genau überlegen würde, ob nicht ein offenes Gespräch mit dem Anwalt die günstigere Variante wäre.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter





Nachfrage vom Fragesteller 01.10.2008 | 21:47


Sehr geehrte Frau Dr.C.Seiter,

vielen dank für Ihre schnelle Antwort,
sie ist für mich auch verständlich.
Die komplete Unterhaltsberechnung wurde aber von der gegnerischen Seite gemacht.
Spielt das keine Rolle?????

Danke im Vorraus.
Mit freundlichen Grüßen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.10.2008 | 22:16

Wenn Ihr Anwalt ein Schreiben an die Gegenseite geschickt hat (oder in sonstiger Weise Kontakt aufgenommen hat) ist das unerheblich. Dann hat das außergerichtliche Verfahren begonnen.

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