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Kassenzettel weg - angeblicher Ladendiebstahl


| 25.11.2010 18:34 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo zusammen, hab mal wieder ne Frage:
Folgendes hat sich zugetragen:
Meine Freundin war im KIK in Eriskirch vergangenen Montag um 13.30 Uhr beim einkaufen, hat Klamotten ect. eingekauft und bar bezahlt (ca.40 Euro).
Am Abend gegen 18 Uhr ging sie in den KIK in Tettnang, hat dort eingekauft und mit EC-Karte bezahlt (ca.50 Euro).
An der Kasse sagte man ihr, sie solle die Tasche öffnen.
In dieser war ein Kleid, das sie in Eriskirch am Mittag gekauft hatte (Kostete 12 Euro).
Die Verkäuferin bezichtigte sie als Diebin, weil sie den Kassenzettel nicht finden konnte und ihn bis jetzt nicht mehr fand.
Sie wollte das Kleid soweit ich weiss umtauschen und hatte es deshalb noch in der Tasche, aber da sie den Kassenzettel nicht mehr fand musste sie das Kleid dort lassen und wurde bei der Polizei angezeigt.
Meine Frage ist nun, was kann in einem solchen Fall nun passieren?
1) Bekommt sie das Kleid nun wieder?
2) Wird das Verfahren bei dieser Beweislast eingestellt oder kommt es zu einem Gerichtsverfahren?
3) Wie hoch wäre im Fall einer Verurteilung die Strafe?
Sie sagt, sie hat es nicht gestohlen (warum denn auch, ich bin selbständig, sie arbeitet, wir verdienen gutes Geld und haben drei Kinder).
Aber scheinbar glaubt ihr niemand und die Etiketten auf den Waren sind scheinbar in Tettnang und Eriskirch identisch.
Auch war am Montag in Eriskirch sehr viel los und die Verkäuferin erinnert sich nicht daran, dass oder ob meine Freundin da war und eingekauft hat.
Ich freu mich über schnelle Antwort.

Grüße

Chris

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Sehr geehrter Fragensteller,

ich bedanke mich für Ihre Frage und hoffe Ihnen auf Basis Ihrer Angaben wie folgt weiterhelfen zu können:

Nun darf ich Sie zunächst beruhigen, da solche Bagatelldelikte wie von Ihnen geschildert grundsätzlich wegen Geringfügigkeit eingestellt werden (Geringfügigkeitsgrenze liegt zwischen 25 und 50€).

Das bedeutet dass Ihre Freundin grundsätzlich schon deshalb nichts zu befürchten hat.

Sollte sich der Staatsanwalt wider erwarten doch für den Vorfall interessieren, ist die Einlassung Ihrer Freundin nachvollziehbar aber keineswegs selten und daher bei den Strafverfolgungsbehörden als gängige „Ausrede" hinreichend bekannt.

Daher kommt es in Ihrem Falle stark auf die Glaubwürdigkeit Ihrer Freundin an, was aber durchaus aufgrund Ihrer Einkommensverhältnisse und dem sozial gefestigten Umfeld machbar erscheint.

In diesem Zusammenhang hilfreich wäre es natürlich, wenn der erste KK Laden eine Videoüberwachung hat. Ansonsten müsste man der Staatsanwaltschaft anheimstellen, die Buchhaltung für den Tag des besagten Einkaufs zu überprüfen um festzustellen, ob tatsächlich ein Kleid zu diesem Preis und diesem Zeitpunkt gekauft wurde.

Auch müsste der Ladendetektiv bzw. die Verkäuferin des zweiten Marktes bezeugen, dass sie gesehen hat, wie Ihre Freundin das Kleid eingesteckt hat, was vermutlich nicht der Fall sein dürfte.

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, rate ich Ihnen durch einen Anwalt (auch durch uns möglich) Akteneinsicht zu nehmen, um hieran eine genauere Einschätzung vornehmen zu können. Gleichzeitig kann der Anwalt Sie polizeilich entschuldigen und so eine etwaige Beschuldigtenvernahme erst einmal zurückstellen, bis nähere Erkenntnisse aus der Akteneinsicht gewonnen sind.



Abschließend hoffe ich, Ihnen einen ersten Einblick* in die Rechtslage verschafft zu haben und stehe Ihnen jederzeit und ausgesprochen gern für (kostenlose) Rückfragen zur Verfügung!

Sollten Sie ein persönliches Gespräch wünschen, können Sie mich über 123recht.net auch im Wege einer (kostenpflichtigen) Telefonberatung konsultieren (http://www.123recht.net/loginvoip.asp?lawyerid=104930).

Da wir bundesweit tätig sind, vertrete ich Sie auch gerne anwaltlich, wenn Sie dies wünschen, wobei die Kommunikation auch via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen kann und einer Beauftragung nicht entgegen steht.

Ich bedanke mich nochmals herzlichst für Ihre freundliche Frage und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus München,

Ihr
Alexander Stephens

__________________________________________________________________________________

*Hinweis:
Bei der obigen Beantwortung Ihrer Frage, die ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Bitte berücksichtigen Sie deshalb, dass dies eine umfassende juristische Begutachtung nicht ersetzen kann und soll.
Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung unter Umständen sogar völlig anders ausfallen. Nutzen Sie deshalb die kostenlose Rückfragemöglichkeit, sollten noch Fragen offen stehen. Über eine positive Bewertung durch Sie würde ich mich sehr freuen.

Bewertung des Fragestellers 27.11.2010 | 00:57


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