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Haus veräussern wegen Unterhalt


07.02.2007 00:20 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag,

bin seit 6 Jahren verheiratet, habe einen Ehevertrag aus 2000 der wohl Sittenwiedrig ist und 2 Immobilien von denen eine vermietet ist, die andere bewohnen wir.

Ich möchte mich scheiden lassen ehe bereits seit 3 Jahren zerüttet, beide daran Schuld ich habe eine neue Freundin die nun auch noch schwanger ist. Habe meiner Frau alles gesagt.

Wir haben Gütertrennung ohne Zugewin

Will sicher nicht, das es meiner Frau und meinem 3Jährigen Sohn den ich sehr liebe schlecht geht,...will aber nicht alles verlieren.

Einkommen ist sehr gut, kann aber gesichert werden, Gewerbe ist vorhanden. Haus und alle Schulden laufen auf mich. Frau hat bisher nie richtig gearbeitet.

Wenn ich das Haus in dem steheich alleine im Grundbuch über meine Familie weiter zahlen lasse, und die Schulden, alles während der <Ehe aufgenommen, und ich selbst nur noch 1000 € verdiene,....

Kann meine Frau dann über das Sozialamt erzwingen, das ich mein Haus für Unterhaltszahlungen verkaufen muss, würden bei der derzeitigen Entwicklung eh nur Schulden bleiben.

Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich gerne beantworten möchte. Ich verstehe Sie dahingehend, dass Sie sich sorgen, aufgrund von Unterhaltsverpflichtungen gegenüber Ihrer Ehefrau Ihre Immobilien zu verlieren.

Grundsätzlich ist der Unterhalt nach den die ehelichen Lebensverhältnisse prägenden Einkünften zu bemessen. Hier verstehe ich Sie so, dass dieses Einkommen sich aus Gewerbe- und Mieteinkünften zusammensetzte. Andererseits haben Sie aber auch Schulden zu zahlen, die ebenfalls die ehelichen Lebensverhältnisse geprägt haben und somit bei >Ihren Einkünften abzuziehen sind. Den Stamm Ihres Vermögens müßten Sie also nicht angreifen, d.h. die Häuser verkaufen.

Nach einer Scheidung stellt sich allerdings die Frage, ob Sie die Immobilien weiter halten könnten. Denn nach aktueller Rechtsprechung des BGH sind mit Zustellung des Scheidungsantrages bei dieses Schulden nur noch die Zinsanteile abzugsfähig, die Tilgungsanteile hingegen nicht. Dies liegt daran, dass Sie nicht Vermögensbildung zu Lasten der Unterhaltsberechtigten betreiben sollen. Sollten Sie selbst in dem Haus leben, kommt außerdem ein wohnwertanteil hinzu. D.h. Ihrem Einkommen wird die ersparte Kaltmiete hinzugerechnet.

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich nur sehr pauschal antworten, da ich nicht beurteilen kann, ob Sie aufgrund Ihrer Einkünfte leistungsfähig genug sind Unterhalt zu zahlen. An der Zahlung von Kindesunterhalt dürfte jedoch kein Weg vorbei führen. Letztendlich kann ich Ihnen nur den Gang zu einem Rechtsanwalt empfehlen, um Ihre Interessen zu wahren. Ich hoffe, Ihnen mit diesen Ausführungen einen ersten Überblick verchafft zu haben. Andernfalls nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion für Rückfragen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ralf Kunold
-Rechtsanwalt und Fachanwalt
für Familienrecht-

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