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Bitte um Hilfe! Scheidung - Ehemann hat Geld in das Haus der Frau investiert

08.04.2016 21:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Der gesetzliche Güterstand der Ehe ist die Zugewinngemeinschaft. Beim Zugewinnausgleich werden die Anfangs- und Endvermögen der Eheleute verglichen. Der Ehegatte mit dem größeren Zugewinn muß dem Ehegatten mit dem kleineren Zugewinn die Hälfte der Differenz abgeben.

Hallo, ich bitte um eine Antwort.

Die Anwältin meiner Mutter ist enttäuschend. Ich brauche Ihren Rat & dringend Hilfe. Ich will meiner Mutter dringend helfen mit richtigen Fakten. :(
Fall:
Meine Mutter lässt sich scheiden. Sie besitzt ein Haus in dem sie mit ihrem noch Ehemann gelebt hat. Dieser hat ca. 100.000€ in der Zeit in das Haus investiert (Balkon, neues Dach etc.). Nun fordert er min. 80.000€ zurück. Das Haus gehört aber alleine meiner Mutter, sie steht auch alleine im Grundbuch. Muss Sie ihm dieses Geld zurück zahlen? Die Gütertrennung steht praktisch bevor. Zählt dieses investierte Geld dazu?

MFG
08.04.2016 | 22:07

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

der gesetzliche Güterstand der Ehe ist die Zugewinngemeinschaft. Ich gehe davon aus, daß auch die Ehe Ihrer Mutter in diesem Güterstand geführt wird. Der Güterstand der Gütertrennung müßte durch einen (notariellen) Ehevertrag vereinbart werden. Insofern ist Ihre Anmerkung: „Die Gütertrennung steht praktisch bevor." nicht verständlich.

Die Zugewinngemeinschaft wird im Falle der Ehescheidung durch den Zugewinnausgleich abgewickelt. In dem Zugewinnausgleichsverfahren werden die Anfangs- und Endvermögen der Eheleute verglichen. Der Ehegatte mit dem größeren Zugewinn muß dem Ehegatte mit dem kleineren Zugeinn die Hälfte der Differenz abgeben.

Vereinfachtes Beispiel aufgrund Ihrer Angaben:

Ehemann:
Anfangsvermögen: 0 €
Endvermögen: 0 €
Zugewinn: 0 €

Ehefrau
Anfangsvermögen (Haus): 100.000 €
Endvermögen: 200.000 €
Zugewinn: 100.000 €

Der Zugewinn der Ehefrau wäre um 100.000 € größer als der des Ehemannes, sie müßte also 50.000 € Zugewinnausgleich zahlen. Es kommt im übrigen nur auf den Wert des Hauses an, nicht auf die Höhe der Investitionen.

Wichtig ist, daß das gesamte Vermögen verglichen wird und nicht nur einzelne Gegenstände oder Forderungen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
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