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Handwerkerrechnung - Privatperson zahlt nicht

| 10.06.2019 18:53 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,

wir haben von einer Privatperson letztes Jahr den Auftrag bekommen, um seine Terrasse einen Zaun/Sichtschutz zu bauen.
Die Kosten wurden vorab mündlich besprochen und anschließend ein Kostenvoranschlag überreicht.

Nach Ausführung aller Arbeiten wurde die Rechnung gestellt. Hierzu muss ich sagen, dass wir bisher nur bei Neubauten mitgewirkt hatten. Dementsprechend wurde abgerechnet: nach Massen.

Nach Erhalt der Rechnung hat der Auftraggeber jeden Kontakt verweigert und auch nicht bezahlt.
Über seine Lebensgefährtin konnte das Problem nach langem Hin und Her geklärt werden. Für Privatpersonen muss die Rechnung aufgeschlüsselt sein.
Die Rechnungen wurden umgeschrieben und aufgelistet nach Material und Lohnkosten. Auch die MwSt. wurde entsprechend aufgeschlüsselt.

Nun verlangt die Lebensgefährtin des Auftraggebers die Originalrechnungen unserer Lieferanten sowie eine detaillierte Auflistung der Arbeitsstunden bzw. Anwesenheitsstunden.

Ist dies rechtens? Muss ich einem Auftraggeber die an mich gestellten Rechnungen zur Verfügung stellen?
Die erste Rechnung wurde am 17.05.2019 gestellt mit dem Zahlungshinweis: sofort ohne Abzug.
Die überarbeitete Rechnung wurde am 08.06.2019 per Mail an die Lebensgefährtin gesandt, da mit dem Auftraggeber kein Kontakt mehr hergestellt werden kann.

Wie sollen wir uns verhalten?

Mit freundlichen Grüßen
10.06.2019 | 19:55

Antwort

von


(85)
Postanschrift: AMN 553913 - Glogauer Str. 5
10999 Berlin
Tel: (040) 22 86 63 28 - 0
Web: http://www.ayazi.legal
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Rechtsfrage.

Rechenschaftspflichtig hinsichtlich des beschafften Materials sind Sie nur, wenn Sie diese im Rahmen eines unentgeltlichen Auftragsverhältnisses für den Auftraggeber zum Selbstkostenpreis beschafft haben. Wenn Sie die Materialien jedoch auf dem Kostenvoranschlag mit konkretem Verkaufspreis an den Auftraggeber ausgewiesen haben und der Auftraggeber damit einverstanden war, das Material von Ihnen zu den dort ausgewiesenen Preisen zu erwerben, besteht kein Grund, dem Auftraggeber die Rechnungen vorzulegen.

Mein Rat ist es, dass Sie den Auftraggeber letztmalig anmahnen und ihm eine Zahlungsfrist setzen. Stellen Sie dabei bitte sicher, dass Sie den Zugang des Mahnschreibens nachweisen können, zB durch Behalten eines Fax-Sendeberichts, Einschreiben-Rückscheins o.ä. Dies können Sie, sofern der Auftraggeber sich bereits mit der Zahlung in Verzug befindet, auch über einen Anwalt tun - die Kosten hierfür erhalten Sie im Falle des Verzugs erstattet. Falls diese letzte Frist erfolglos verstreicht, müssen Sie Ihren Anspruch auf dem Klageweg geltend machen. Gerne kann ich Sie hierbei unterstützen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen konnte. Falls Sie weitere Unterstützung benötigen, kommen Sie gerne auf mich zu.

Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -


Bewertung des Fragestellers 13.06.2019 | 08:21

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