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Gewerbliche Kfz-Nutzung / Fahrzeughalter? Versicherungsnehmer?


01.11.2016 09:03 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Florian Bretzel



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin selbstständig tätig (Einzelunternehmer) und möchte mir in naher Zukunft ein neues Auto zulegen. Dieses wird sowohl privat (etwa 60%) als auch gewerblich (etwa 40%) genutzt. Ich plane das Auto und die damit verbundenen Kosten (sowohl Anschaffung als auch Unterhalt) anteilsentsprechend als Betriebsausgaben steuerlich geltend zu machen.

Bisher hatte ich mein früheres Auto auf meinen Schwiegervater angemeldet und über diesen auch die Versicherung abgeschlossen, da beides günstiger ist, als wenn es direkt über mich liefe.

Frage:
1. Wenn ich nun das neue Auto als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen möchte, muss ich dann zwingend Fahrzeughalter sein, oder kann die Zulassung weiter über meinen Schwiegervater erfolgen?
2. Und wie ist es bezogen auf die Kfz-Versicherung?

Besten Dank im Voraus für Ihre Zeit und Mühen!
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Damit Sie Aufwendungen als Betriebsausgaben geltend machen können, müssen Sie belegen können. dass diese Aufwendungen Ihnen im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit entstanden sind. Bei der KFZ-Versicherung wird also in jedem Fall eine auf Ihren Namen (bzw. Ihre Bezeichnung als Gewerbetreibender) ausgestellte Rechnung erforderlich sein. Bei der KFZ-Zulassung könnte man darauf abstellen, dass die Eintragung in der Zulassungsbescheinigung nur ein Indiz für die Eigenschaft als Fahrzeughalter ist. Denn Halter ist derjenige, der die wirtschaftlichen Lasten des Fahrzeugs trägt, das kann auch eine andere Person als die in der Zulassung eingetragene sein. Aber auch hier werden Sie dem Finanzamt gegenüber nachweisen müssen, dass die Kosten des Fahrzeugs (Anschaffung und laufende Betriebskosten) Ihnen und nicht Ihrem Schwiegervater entstanden sind. Das kann vom Finanzamt natürlich leicht bezweifelt werden, wenn nicht Sie, sondern Ihr Schwiegervater eingetragen sind. Insoweit würde ich diesen Weg nicht empfehlen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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