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Einsatzwechseltätigkeit mit einem zur privaten Nutzung überlassenem KFZ

| 23.08.2019 10:25 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


14:03

Ich bin als Software Berater tätig und dadurch in der Regel bei den Kunden vor Ort tätig. Laut Arbeitgeber habe ich keinen 1. Dienstsitz, übe also eine Einsatzwechseltätigkeit aus.

Der Arbeitgeber überlässt mir ein KFZ auch zur privaten Nutzung. Darüber hinaus stellt er den Treibstoff für das KFZ in Form von Tankkarten zur Verfügung.

Kann ich unter diesen Umständen € 0,3/km für die Fahrten an die Einsatzorte in meiner Steuererklärung ansetzen?

23.08.2019 | 11:19

Antwort

von


(184)
Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel: 0302939920
Web: http://www.rechtsanwalt-braun.berlin
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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der mitgeteilten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Sie können die Pendlerpauschale nicht geltend machen. Hintergrund ist, dass Sie, durch die Einsatzwechseltätigkeit, nur beruflich veranlasste Fahrten haben.

Sie haben keine Fahrten von der Wohnung zur ersten Tätigkeitsort. Vorteil ist, der Weg von der Wohnung zur ersten Tätigkeitsstrecke muss nicht nach der 0,03 % bzw. 0,002 % Methode extra versteuert werden.

Dadurch, dass aber alle Fahrten beruflich veranlasst sind, können Sie den Verpflegungsmehraufwand geltend machen. Das bedeutet je nach Abwesenheit, grundsätzlich eine Berücksichtigung des Verpflegungsmehraufwandes aufgrund der beruflichen Tätigkeit (bspw. mehr als 8 Stunden abwesend, 12 € pro Tag, abzüglich Erstattungen des Arbeitgebers). Dazu müssen Sie aber die Abwesenheitszeiten erfassen und bei der Einkommensteuererklärung mit angeben.

Ich hoffe, ich habe Ihre Frage beantworten können. Bitte beachten Sie, dass, auch nur kleine, Abweichungen in der Schilderung des Sachverhalts zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Bei Nachfragen, können Sie gerne die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 23.08.2019 | 11:50

Sehr geehrter Herr Braun,

meine Frage geht in Richtung Reisekosten (nicht Pendlerpauschale!) für die Einsatzwechseltätigkeit.

Ich möchte in Erfahrung bringen ob ich die gefahrenen Kilometer zum Einsatzort unter den geschilderten Umständen geltend machen kann.

Als Arbeitnehmer, bei dem die berufliche Tätigkeit nur an ständig wechselnden Einsatzstellen anfällt, es also keine erste Tätigkeitsstätte gibt, fallen alle Fahrten unter die Reisekostenvorschriften, was günstigerweise zur Folge hat, dass jede einzelne Fahrt mit der Reisekostenpauschale von 0,3 € pro Kilometer geltend gemacht werden können.

Gilt dieser Umstand auch unter dem von mir geschilderten Sachverhalt?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.08.2019 | 14:03

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Sie können die Kilometerpauschale nach dem Reisekostenrecht nicht geltend machen. Hintergrund ist, dass SIe keine Kosten haben, Sie bekommen das Fahrzeug vom Arbeitgeber gestellt und dieser trägt alle Kosten (Steuer, Versicherungen, Reparaturen etc.).

Ihnen bleibt daher nur der Verpflegungsmehraufwand.

Ich hoffe ich konnte Ihre Nachfrage bantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.08.2019 | 12:48

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