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Für das Kind vorsorgen


30.06.2006 09:16 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Hallo,
meine Fragen beziehen sich auf die Möglichkeiten zur Vorsorge für meine jetzt einjährige Tochter.
Ich bin seit drei Jahren verheiratet (ohne Ehevertrag). Mein Mann und ich haben uns letztes Jahr zu gleichen teilen ein Haus gekauft. Dieses ist natürlicherweise noch mit einer Hypothek belastet.
Ich möchte nun wissen, was ich tun kann, um meine Tochter zu schützen, falls mir etwas passiert.
Ich möchte, dass mein Vermögen nur ihr zu Gute kommt.
1. Wer darf für sie darüber verfügen solange sie minderjährig ist? Nur mein Mann? Was ist wenn ihm was passiert?
2. Wie kann ich verhindern, dass ein eventuelle neue Partnerin (+Familie) das Erbe für meine Tochter "mitbenutzt"?
3. Kann ich für alle Fälle eine Vertrauensperson benennen, die sich auch um das Wohl (finanziell und für die tägliche Betreuung) meiner Tochter kümmern soll? Darf ich verfügen, dass bspw. Person xy (bei deren Einverständnis) gegen Wohnrecht und Bezahlung auf meine Tochter aufpasst?
4. Wie verläuft die Erbenkette weiter, falls mir, meinem Mann und meine Tochter etwas passiert? Hätten dann meine Mutter, mein Bruder und/oder meine Schwiegerfamilie Rechte?
5. Ist es denn sinnvoll so viele Einschränkungen vorzugeben? Welche Nachteile können daraus entstehen?

Schonmal vielen Dank für die Antwort.
Viele Grüsse.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie stellen insgesamt mindestens 5 Fragen. Der Einsatz von 25,-- EUR scheint vor diesem Hintergrund leider nicht angemessen. Ich werde dennoch zum Teil auf Ihre Fragen eingehen, möchte Sie aber bitten, die restlichen Fragen erneut einzustellen.

1) Belastung des Grundstückes
Sie teilen mit, dass Ihr Grundstück noch mit einer Hypothek belastet ist. Im Falle Ihres Todes würde die Belastung auf die Erben (Ihr Mann und Ihre Tochter) übergehen. Hier empfehle ich Ihnen den Abschluss einer sog. Risikolebensversicherung für Sie und Ihren Mann. Die monatlichen Kosten dafür sind relativ gering. Die Versicherungssumme sollte sich in Höhe der noch offenen Hypothekenverpflichtung belaufen. Im Todesfall wird die Summe an die im Versicherungsvertrag benannte Person ausgezahlt. Diese kann dann die Restschulden aus der gezahlten Versicherungssumme begleichen.

2) Zur Erbfolge
Bei gesetzlicher Erbfolge würden in Ihrem Fall sowohl Ihre Tochter als auch Ihr Mann je zur Hälfe erben. Eine andere Regelung können Sie nur durch ein Testament erreichen. Hier können Sie auch eine eventuelle neue Partnerin ihres Mannes ausschließen. Sie sollten ein solches Testament bei einem Notar errichten. Dieser wird eine auf Sie persönlich zugeschnittene Lösung erarbeiten, was im Rahmen dieses Forums leider nicht möglich ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Weber
Rechtsanwalt
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