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Fitnessstudio, Kündigung, Gerichtsvollzieher


22.10.2006 14:16 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrte Damen und Herren!!
Folgendes Problem, ich bin Mitglied eines Fitnessclub gewesen, habe anfang des Jahres 2004 gekündigt, die Beiträge wurden trotzdem weiter abgebucht.Ich habe meiner Bank dann mitgeteilt, das sie die eingezogenen Beträge zurückbuchen sollen. Bis dieses Jahr Juni habe ich gar nichts mehr von dem Studio gehört. Dann kam plötzlich ein Schreiben von einem Inkassobüro und forderten die Summe 984 Euro von mir. Ich bin seit mitte 2003 nicht mehr dort gewesen, habe also nichts in Anspruch genommen, darüberhinaus ist mein Kündigungsgrund meine Schwangerschaft und die Geburt meiner Tochter gewesen. Ich habe dem Inkassobüro Unterlagen geschickt, über meinen Erziehungsurlaub etc... Dann kam eine Antwort, ich solle ihnen bitte die Kündigung zuschicken. Ich hatte sie damals direkt an die Geschäftsstelle geschickt, nur leider nicht per Einschreiben. Ich habe also keine Kopie zu Hause. Jetzt kam ein Schreiben vom Gericht, bzw. wohl ein Durchschlag von einem Schreiben an meine Bank, über einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluß. Was ist das bitte? Sperrt die Bank jetzt mein Konto? Ich bin seit Februar dieses Jahres alleinerziehend, noch im Erziehungsurlaub und beanspruche im Moment Hartz 4. Was soll ich tun? Ich kann und will diesen Betrag nicht bezahlen, das Studio hat meine Kündigung einfach übergangen, das ist eine Abzocke. Mit wem setz ich mich jetzt in Verbindung? Es gibt hier in der Nähe einen Anwalt der sich wohl darauf spezialisiert hat,kann er mir helfen? Bitte helfen sie mir.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Vorbehaltlich einer konkreten Prüfung anhand der Ihnen vorliegenden Unterlagen darf ich Ihre Fragen wie folgt beantworten:

Ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluß bedeutet, daß bereits ein vollstreckbarer Titel gegen Sie vorliegt - offenbar ein Vollstreckungsbescheid. Es wurden nun offenbar Ansprüche, die Sie gegen Ihre Bank haben (z.B. aus Ihrem Girovertrag), gepfändet. Sie werden sich jetzt nicht mehr gegen die Zwangsvollstreckung wehren können, da Sie gegen den Vollstreckungsbescheid hätten Einspruch einlegen müssen. Darüber hinaus wäre auch bei rechtzeitigem Einspruch Ihre Beweissituation aber sehr schlecht gewesen, denn die Kündigung hätten Sie nachweisen müssen. Wenn Sie aber ohne Einschreibennachweis gekündigt haben, hätten Sie diesen Beweis nicht erbringen können.

Es bleibt jetzt nur noch, mit dem Gläubiger (Fitness-Studio) über die Einräumung einer Ratenzahlung und Aussetzung der Zwangsvollstreckung zu verhandeln.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




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Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
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