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Finanzielle Unterstützung der Eltern, Aufteilung unter Geschwistern


| 01.03.2006 16:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Finanzielle Unterstützung der Eltern, Aufteilung unter Geschwistern

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Zeit leben meine Eltern mit mir zusammen in meinem Zweifamilienhaus. Beide freuen sich bester Gesundheit und ich hoffe das bleibt auch noch lange so. Doch leider werden Sie auch nicht jünger und Umstände ändern sich.

Sollte es zu einer Unterstützungsverpflichtung, aus was für Gründen auch immer, gegenüber meinen Eltern kommen, so werden meine 4 Geschwister und ich, wenn ich es richtig verstanden habe, alle zu gleichen Teilen unterstützungspflichtig. Unterstellung hierbei, alle 5 Geschwister sind leiblich und annähernd gleich vermögend. Soweit ist mir das klar und nicht Thema der Anfrage.


Nun stellen sich mir aber in diesem Zusammenhang zwei Fragen.

Zur Sachlage:

Meine Eltern wohnen als Mieter in einer Wohnung meines Hauses. Offizieller Mietvertrag mit 60% der üblichen Ortsmiete. Die Umlagebeteiligung erfolgt pauschal, deckt aber bei weitem nicht die Kosten der Wohnung und den Verbrauch meiner Eltern. Dadurch können meine Eltern, trotz kleiner Rente, günstig und angenehm wohnen. Nennen wir es mal flapsig: „finanziell für mich ein reines Draufleggeschäft“. Welches ich mir aber leisten kann und es auch möchte. So unterstütze ich meine Eltern also bereits jetzt, monatlich mit einem nicht unerheblichen Betrag. Zwar nicht direkt, aber es fehlen mir 40% Mieteinnahmen vor Steuern und durch eine nicht deckende Umlagenpauschale entstehen sogar Mehrkosten.


Meine Fragen dazu:

1. Ist diese indirekte Unterstützung mein privat Vergnügen oder im Falle einer Unterhaltsverpflichtung gegen meine Geschwister anrechenbar?
2. Gibt es Möglichkeiten diese Unterstützung in eine später anrechenbare Form, gegenüber meinen Geschwistern, zu bringen. So das zum Beispiel mein Anteil wegen bereits erbrachter Leistung sinkt und die Anteile meiner Geschwister steigen.

Eine Aufteilung der jetzt anfallenden Kosten zu je 1/5 scheitert an der Bereitschaft dazu und der Auslöser der Frage ist der Ausspruch eines Geschwisterteil „ Musst du ja nicht machen, dein Problem“.

Es geht mir hier nicht um die Paragrafen gerechte Aufschlüsselung der Möglichkeiten, sondern um eine reine pauschale Klärung der Möglichkeit. Sollte es nach ihrer Meinung Möglichkeiten geben, werde ich mit einem Anwalt vor Ort nach dem besten Weg für mich suchen.

Für die Beantwortung der Fragen bedanke ich mich im Voraus und werde auch bei einer Negativauskunft die Unterstützung meiner Eltern sicherlich nicht einstellen.

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Ich sehe grundsätzlich keine Möglichkeit, die indirekte Hilfe, die Sie Ihren Eltern momentan zu Teil kommen lassen , auf die Unterhaltsansprüche anzurechnen, da es sich hierbei zwar um eine Zuwendung handelt, diese jedoch nicht in Zusammenhang mit dem Unterhalt steht.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, da die Verpflichtung unter den Geschwistern zum Unterhalt nach Einkommens- und Vermögensverhältnissen aufgeteilt wird, diese durch juristische Möglichkeiten herunterzusetzen, so dass diese sogar gegen Null gehen können.

Ich denke, dass es sich in Ihrem Fall lohnt, diesbezüglich einen spezialisierten Anwalt vor Ort aufzusuchen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 01.03.2006 | 19:52

Danke für die Antwort. So etwas ähnliches hatte ich mir schon gedacht.

Gestatten Sie mir aber zwei kurze Nachfrage:

Meine vier Geschwister und ich, leben in sehr ähnlichen Familienverhältnissen und auch sehr ähnlichen Einkommens- bzw. Vermögensverhältnissen. Große Unterschiede gibt es da nicht wirklich.

Gehe ich Recht in der Annahme das die juristischen Möglichkeiten mit steigender Ähnlichheit der Verhältnisse, der Unterstützungsplichtigen, sich aber verringern?

Muss ich die juristiche Möglichkeiten vorher ausschöpfen, oder reicht es wenn der Fall der nötigen Unterstützungleistung eintritt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.03.2006 | 08:41

Sehr geehrter Fragesteller,

Bei Ähnlichkeit der Leistungsmöglichkeiten ist der Anteil an Unterhaltsleistungen ziemlich gleich. Jedoch geht es hier darum, Ihre eigenen Vermögensverhältnisse u.U. zu mindern.

Ich würde Ihnen empfehlen, die juristischen Möglichkeiten dann auszuschöpfen, wenn es ersichtlich ist, dass Ihre Eltern Unterhalt benötigen, aber dann auf jeden Fall vor Eintritt dieses Ereignisses.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

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