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Anteil vom Haus der Eltern an die Geschwister übertragen

04.09.2009 07:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich habe im Januar 2008 das Haus meines Stiefvater zusammen mit meiner Schwester und meinem Stiefbruder geschenkt bekommen und mich darin auch zur Übernahme der anfallenden Kosten (inklusive des Kredites zur Zeit 250€ monatlich) verpflichtet. Nun habe ich aber nie voll in dem Haus gewohnt weil ich wo anders beruflich tätig bin. Auf Grund einer beruflichen und privaten Veränderung möchte ich mich von der Last des Hauses befreien, d.h. mein Recht am Haus auf meine Geschwister übertragen, die dieser Übertragung auch zu gestimmt haben.

1) Wie kann ich diese Änderung am besten vertraglich regeln? Ist es notwendig auf einen Anwalt/ Notar zurück zugreifen?

2) Welche Kosten werden für einen Anwalt/ Notar werden ca. auf mich zu kommen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Fragen auf Grund des dargelegten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ich weise darauf hin, dass dies einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient und ein ggf. persönliches Beratungsgespräch bei einem Anwalt Ihrer Wahl nicht ersetzt.

Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann die rechtliche Beurteilung beeinflussen.

Dies vorangestellt beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Frage 1)

Eine Übertragung Ihres Miteigentumsanteils an dem Hausgrundstück erfolgt durch notariellen Kauf-, Schenkungsvertrag, je nachdem, ob eine Gegenleistung vereinbart wird.

Sofern sich die Vertragsparteien über die Modalitäten einig sind, ist eine Hinzuziehung eines Anwaltes dazu nicht erforderlich.

Der Vertrag bedarf, da es um Übertragung eines Grundstückteils, bzw. Miteigentumsanteils an einem Grundstück geht, zwingend der notariellen Beurkundung, § 311 b Abs. 1 Satz 1 BGB.

Die zur Übertragung des Eigentums an einem Grundstück nach § 873 erforderliche Einigung des Veräußerers und des Erwerbers (Auflassung) muss bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile vor einer zuständigen Stelle, dem Notar, erklärt werden, § 925 Abs. 1 Satz 1 BGB.

Frage 2)

Bezüglich der Notarkosten kann derzeit keine abschließende Beantwortung auf Grund fehlender Angaben im Sachverhalt erfolgen, da sich die Gebühren nach dem Gegenstandswert, in der Regel dem Kaufpreis, richten bzw. dem Wert des Eigentumsanteils, sofern kein Kaufpreis bestimmt ist.

Im Verhältnis Erwerber – Veräußerer trägt in der Regel, sofern vereinbart, der Erwerber die Notarkosten.

Im Verhältnis zum Notar haften sämtliche Vertragsparteien für die Kosten gesamtschuldnerisch. Sie haben als Veräußerer in der Regel, wenn vereinbart im Innenverhältnis zum Erwerber ein Ausgleichsanspruch, sofern die Notarkosten durch Sie zunächst gezahlt werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Bestehende Unklarheiten beantworte ich Ihnen gern innerhalb der kostenlosen Nachfragefunktion, wobei ich darum bitte, die Vorgaben dieses Forums zu beachten.

Darüber hinausgehende Fragen beantworte ich Ihnen gern im Rahmen einer Mandatserteilung.
Durch eine Mandatserteilung besteht auch die Möglichkeit einer weiterführenden Vertretung.

Die Kommunikation bei größerer Entfernung kann via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen und steht einer Mandatsausführung nicht entgegen, sofern Sie der Nutzung dieser Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberstehen.

Eine weiterführende Vertretung zieht allerdings weitere Kosten nach sich. Im Fall einer Beauftragung würde ich den hier gezahlten Einsatz auf meine nachfolgenden Gebühren vollständig anrechnen.


Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

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