Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Falsche Angaben beim Versorgungsausgleich

| 02.11.2010 18:36 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


19:47

Sehr geehrte Anwälte.

Ich habe jetzt erst erfahren, dass meine Ex-Frau bei der Scheidung eine private Rentenzahlungsvereinbarung (Leibrente?) nicht bei dem Versorgungsausgleich angegeben hat.

Zustellung des Scheidunsantrages: 18.2.2006.
Geb. Jahr 11/1956
Beginn der lebenslangen Rentenzahlung: 1.3.2011, monatlich gleichbleibend 700,00 €.

Können Sie mir berechnen, wie viel Entgeltpunkte dies beim Versorgungsausgleich entsprechen würde? Bitte nur dann antworten.

Bei einem anderen Versicherungsvertrag (Inländisch privatrechtlichen Versicherungsträger) wurden bei einem Deckungskapital von 127.978,00€ vom Gericht (diese Scheidungssache) bei einer dynamischen Rente 22,3962 Entgeltpunkte errechnet.



02.11.2010 | 19:30

Antwort

von


(562)
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Eine Umrechnung ist anhand der vorgegebenen Werte nicht möglich.

Allerdings ist dies auch nicht notwendig. Denn bei einer Neuaufnahme des Versorgungsausgleiches findet das seit 01.09.2009 geltende Recht Anwendung. Danach findet keine Umrechnung bzw. Verrechnung mit der gesetzlichen Rentenversicherung statt, sondern nach § 1 VersAusglG: Halbteilung der Anrechte werden die Anwartschaften hälftig geteilt. Danach würden Sie von der privaten Rentenversicherung ½ der während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften erhalten und diesen Betrag dann direkt von der privaten Rentenversicherung der geschiedenen Frau ausgezahlt bekommen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
und Fachanwältin für Familienrecht

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel. für Rechtsberatung: 0 90 01277 59 1 (2,59 €/Min., Mobilfunk kann abweichen)
Tel.: 0351 2699394
Fax: 0351 2699395
E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgevefuegungen.info








Rückfrage vom Fragesteller 02.11.2010 | 19:41

Danke für die schnelle Antwort.
Bedeutet eine Neuaufnahme des Versorgungsausgleiches, dass die nach altem (2006) Recht vollzogenen (zum Teil falschen) Ausgleichsverrechnungen zurückgenommen und alles nach neuem (1.9.2009) Recht berechnet wird?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.11.2010 | 19:47

Sehr geehrter Fragesteller,

ich darf Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

auf Grund des dargelegten Sachverhaltes (verschweigen) kann eine Ausgleichung nur dieser Anwartschaft verlangt werden oder auch eine vollständige neue Durchführung des gesamten Versorgungsausgleiches. Dieser wird dann komplett nach neuem Recht vorgenommen.

Allerdings kann dies auch vom anderen Ehegatten verlangt werden, so dass wohl im Ergebnis von einem neuen gesamten Versorgungsausgleich auszugehen ist, wenn der alte zum Nachteil eines Ehegatten war.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
und Fachanwältin für Familienrecht

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel. für Rechtsberatung: 0 90 01277 59 1 (2,59 €/Min., Mobilfunk kann abweichen)
Tel.: 0351 2699394
Fax: 0351 2699395
E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgevefuegungen.info

Bewertung des Fragestellers 03.11.2010 | 20:02

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Simone Sperling »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 03.11.2010
5/5,0

ANTWORT VON

(562)

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Familienrecht, Verkehrsrecht, Fachanwalt Arbeitsrecht, Inkasso, Fachanwalt Erbrecht