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Einbenennung im Erwachsenenalter


28.12.2017 19:11 |
Preis: 80,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ist eine Einbenennung auch im Erwachsenenalter noch möglich? Mein leiblicher Vater ist längst verstorben und meine Mutter neu verheiratet. Gerne möchte ich den Familiennamen meiner Mutter und meiner Halbschwester (gemeinsame Mutter) annehmen. Ist das möglich und wenn ja unter welchen Voraussetzungen?

Vielen Dank
28.12.2017 | 19:40

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Die Einbenennung nach § 1618 BGB setzt voraus, dass dem Elternteil, der neu heiratet, die elterliche Sorge für das dann einzubenennende Kind (allein oder zusammen mit dem anderen Elternteil) zusteht. Daraus ist ersichtlich, dass die Einbenennung nur bei minderjährigen Kindern zulässig ist.

Die einzige Möglichkeit, die das Gesetz für die von Ihnen gewünschte Namensänderung zulässt, ist die Adoption durch den Ehemann Ihrer Mutter. Auch bei der Adoption Volljähriger gilt § 1757 BGB (über die Verweisung in § 1767 BGB II), so dass Sie nach erfolgter Adoption den Geburtsnamen des Annehmenden erhalten würden.

Ob die Voraussetzungen für eine Adoption vorliegen, müsste ggf. gesondert geklärt werden, wenn dies für Sie und Ihren Stiefvater eine denkbare Option wäre.

Es tut mir sehr leid, dass ich Ihnen keine für Sie angenehmere Auskunft erteilen kann.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


ANTWORT VON

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