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Ein Grundstück mit mittig verlaufender Grenze zweier Bauverordnungen

| 28.07.2013 00:07 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Uns ist ein Streifen des Nachbargrundstücks angeboten worden, wir würden dieses Angebot gerne annehmen, auch um unser Haus zu erweitern. Dieser Streifen unterliegt einer anderen Bauverordnung, die sich in Teilen mit den Auflagen unsere Bauverordnung widerspricht. Welche Bauverordnung gälte dann für ein so erweitertes Grundstück? Gibt es da eine allgemein genutzte Übereinkunft, wie dann vor zu gehen ist?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Solange diese Grundstücke im Grundbuch eigenständige Grundstücke sind, bleiben die beiden sich widersprechenden Bauverordnungen anwendbar.

Eine allgemein genutzte Übereinkunft gibt es nicht, weil immer nur eine Bauverordnung auf ein Grundstück anwendbar ist. Der Knackpunkt in Ihrem Fall ist, dass es sich rechtlich um zwei Grundstücke handelt.

Bitte teilen Sie in der kostenlosen Nachfrage kurz mit, welche Bauverordnungen genau Sie meinen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Rückfrage vom Fragesteller 28.07.2013 | 01:14

Auf unsere Seite ist durchgehende Bebauung erlaubt, de facto aber nicht immer genutzt. Etwa die Hälfte der Grundstücke hat freistehende Häuser, der Rest sind Reihenhäuser. Ab der nun für uns relevant gewordene Grenze ist keine durchgehende Bebauung erlaubt. Ca 50 Meter weiter ist sie hingegen wieder erlaubt, was zeigt, dass wir ausgerechnet eine Ausnahmefläche angrenzend haben. Aber deren damals geplanter Sonderfall mit extra ausgewiesenen Weg wurde inzwischen zurückgenommen. Sieht für mich so aus, dass hier jemand die Bauordnung mal aufräumen sollte...
Und nicht zu vergessen, just in diesem Bereich sind die Baugrenzen anders gesetzt wie drum herum.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.07.2013 | 01:20

Sehr geehrter Ratsuchender,

in der Tat sieht es nach unbereinigten Bauvorschriften aus. In dem Fall wird es unter Umständen möglich sein, das Problem im Rahmen der Baugenehmigung zu lösen. Ich rege an, bei der Beantragung der Baugenehmigung einen örtlichen Fachanwalt für öffentliches Baurecht einzuschalten.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 28.07.2013 | 01:17

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"Ich habe jetzt gelernt dass es zwei unabhängige Grundstücke sind und ich erst mit einem Grundbucheintrag eine Änderung meiner Situation erreichen kann."
FRAGESTELLER 28.07.2013 5/5,0
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