Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Eigentümerversammlung, meine Anträge sind nicht auf Tagesordnung


| 14.05.2007 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Zur Eigentümerversammlung hatte ich dem Verwalter fristgerecht 4
Anträge zur Entscheidung in der Eigentümerversammlung vorgelegt.
Diese Anträge erschienen nicht auf der Tagesordnung.
Eine plausible Erklärung des Verwalters wurde auf Nachfrage nicht gegeben.
Die Anträge waren nicht sittenwidrig oder ähnliches.
Können Verwalter und Verwaltungsbeirat im Vorfeld darüber ent-
scheiden, also an den Eigentümern vorbei, ob ein Antrag zur
Abstimmung vorgelegt, oder wie in meinem Fall, nicht vorglegt
wird.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben und Einsatzes beantworten möchte.

Wohnungseigentümer einer Wohnungseigentumsgemeinschaft sind grundsätzlich berechtigt, Anträge zur Wohnungseigentümerversammlung zu stellen, so dass diesbezüglich ein Anspruch besteht, dass diese grundsätzlich auf die Tagesordnung zu setzen sind.
Sollte dies nicht geschehen, könnte an eine nicht korrekte Einladung zur Wohnungseigentümerversammlung gedacht werden, so dass aufgrund nicht „querulantiver“, beschlussfähiger Anträge daran gedacht werden könnte, dass eine Anfechtung möglich wäre.
Sie könnten auch versuchen, etwaig der Wohnungseigentümerversammlung Ihre Anliegen gelegentlich der vier Anträge und der Umstände des Nichtplatzierens auf der Tagesordnung dazu zu bewegen, in der Versammlung über die Thematisierung gelegentlich der Annahme der Tagesordnung zu entscheiden.
Dies kann jedoch aber dazu führen, dass ein nicht anwesender Wohnungseigentümer im Rahmen der Anfechtung ggf. global gegen diese Vorgehensweise interveniert, da er sich ansonsten zur Teilnahme oder wenigstens wirksamen Vertretung entschlossen hätte, um ein etwaiges Abstimmungsergebnis zu beeinflussen.
Zuvörderst sollten Sie sich vielleicht noch vergewissern, ob die Teilungserklärung bzw. Gemeinschaftsordnung vorsieht, dass im Vorfeld der Verwalter und der Verwaltungsbeirat in der Vorbereitung auf die Wohnungseigentümerversammlung über die Annahme oder Ablehnung von Anträgen im Vorfeld autonom zu entscheiden in der Lagen sein könnten, was ggf. auch in einem früheren Mehrheitsbeschluss vielleicht von der Versammlung beschlossen wurde.


Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Ihre Antwort hat mir aufgezeigt welche Schritte noch zu unternehmen sind, um ggf., auch für die Zukunft,zu seinem Recht zu kommen ! "