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Antrag auf Rechtsbeistand auf Eigentümerversammlung

27.11.2012 18:03 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Ein Wohnungseigentümer hat einen Antrag an den Hausverwalter gestellt, dass der Eigentümergemeinschaft auf einer außerordentlichen WEG-Versammlung ein Anwalt an die Seite (oder als Unterstützung für den Hausverwalter) gestellt wird.
Dieser solle die Eigentümergemeinschaft bei zu fassenden Beschlüssen lediglich beraten.

Frage: Da Kosten auf die Eigentümergemeinschaft für das Anwaltshonorar zukommen, darf sicher dem Antrag eines einzelnen nicht stattgegeben werden?
Bedarf es eines Mehrheitsbeschlusses, wenn Wohnungseigentümer (nicht der Verwalter) einen Anwalt im Auftrag der Eigentümergemeinschaft einsetzen wollen?
In der Gemeinschaftsordnung sind hierzu keine das WEG ergänzenden Aussagen getroffen.

Vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die Rechtssprechung hält es für zulässig, dass der VERWALTER im Interesse der Gesamtheit der Wohnungseigentümer zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt einen Rechtsanwalt als Berater hinzuzieht (BayObLG NJW-RR 2004,1312;OLG Köln NJW 2009,3245).

Ein einzelner Wohnungseigentümer kann dagegen nicht namens der Eigenümergemeinschaft einen Rechtsanwalt hinzuziehen. Hierüber müsste dann die Eigentümergemeinschaft mit Mehrheitsbeschluss entscheiden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Moosmann, Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 27.11.2012 | 19:31

Ein Wohnungseigentümer darf auch nicht immer einen Rechtsanwalt als persönlichen Berater in die Eigentümerversammlung mitnehmen, sondern nur dann, falls er daran ein berechtigtes Interesse hat. Dieses kann sich aus beachtlichen persönlichen Gründen oder aus der Schwierigkeit der Angelegenheit ergeben, über die nach der Tagesordnung zu beschließen ist (BGH NJW 1993,1329).

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