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Cannabis u. Entzug der Fahrerlaubnis


16.08.2005 16:17 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo.

Ich versuche meine Situation kurz zu schildern.

Anfang 2004 wurde ein Kollege von mir verhaftet, da er Cannabis verkauft hat, auch an mich.
Langer Rede, kurzer Sinn, ich bekam einen Strafbefehl wegen Ankauf von BTM, und zwar 3g Cannabis alle 6-8 Wochen, insgesamt 11x, Gesamtzeitraum ca. 18 Monate. Strafe : 600.- Euro.

Das zog sich alles sehr lange hin und jetzt im Juni 2005 meldete sich das Landratsamt. Ich wurde aufgefordert, mich einen Drogenkontrollprogramm zu unterziehen, mit Abgabe von 2 Urinproben in 3 Monaten.

Nun leider war die 1. Probe positiv, wobei ich mir das auch nicht richtig erklären kann weil ich seit 2004 (wo der Kollege verhaftet wurde) im Monat maximal 1 (!) Joint rauche und ich natürlich während der Zeit des Drogenkontrollprogramms auch nichts konsumiert habe.

Allerdings bekam ich keinen Brief vom Arzt, mit Angabe der Menge die in meinem Urin gefunden wurde, sondern nur ein weiteres Schreiben vom Landratsamt mit der beabsichtigten Entziehung der Fahrerlaubnis.

Nun habe ich folgende Optionen, ich kann mich bis Anfang September 2005 nochmal beim Landratsamt rechtfertigen, oder den Führerschein selbst freiwillig abgeben.
Da ich das berufsbedingt nicht kann, stellt sich die Frage was nun auf mich zukommt. Entzug - wie lange ? MPU ?

Es bleibt noch zu sagen, dass ich in den 7 Jahren wo ich den Führerschein jetzt habe, nur am Anfang mal mit 0,6 Promille angehalten wurde (4 wochen Führerscheinentzug), ansonsten war ich beim Autofahren nicht auffällig, also niemals mit BTM im Auto erwischt worden.

Und lohnt es sich überhaupt einen Anwalt einzuschalten oder müsste ich die Konsequenzen wie oben beschrieben (Entzug, MPU) sowieso über mich ergehen lassen ?

Vielen Dank für die Bearbeitung, ich hoffe mir kann jemand helfen !
16.08.2005 | 16:35

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der mir von Ihnen mitgeteilten Informationen gerne summarisch beantworten möchte.

Aufgrund der wiederholten Auffälligkeit mit Drogen wird Ihnen voraussichtlich die Fahrerlaubnis entzogen. Dafür reicht bereits aus, dass Sie nach Ihrem damaligen Ankaufen nunmehr nach wie vor Drogen konsumieren. Der voraussichtliche Entzug ist Tatfrage, jedenfalls wird aufgrund Ihrer Vorgeschichte von einer Sperrzeit für die Wiedererteilung von 6-11 Monaten auszugehen sein.

Auch der gelegentliche Konsum von Cannabis rechtfertigt bereits so den Entzug der Fahrerlaubnis. Allerdings kann ein medizinisches (oder medizinisch-psychologisches Gutachten) von der Behörde bei Zweifeln insoweit angeordnet werden. Dann wäre aber – Ausgang ungewiss – ein Entzug der Fahrerlaubnis nicht zwingend.

Sie sollten, das kann dieses Forum nicht ersetzen (s. Hilfe-Button), einen Kollegen Ihres Vertrauens zwecks näherer Prüfung Akteneinsicht nehmen lassen. Der wird dann auch im Zweifel danach wissen, wie Sie sich konkret einlassen sollten. Andernfalls – wenn Sie diese Kosten scheuen - kann ich Ihnen auch nur empfehlen den Führerschein freiwillig aufzugeben


Ich hoffe, Ihnen mit der Prüfung der Rechtslage weiter geholfen zu haben. Gerne stehe ich Ihnen auch für die weitere Vertretung – soweit gewünscht – zur Verfügung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-




Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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