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Verkehrsrecht Mpu

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) wurde in den 50er Jahren in Deutschland im Bereich des Verkehrsrechts eingeführt und soll klären, ob ein Verkehrsteilnehmer zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet ist. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist die MPU auch als "Idiotentest" bekannt. Wenn Zweifel an der Eignung bestehen, kann die Fahrerlaubnisbehörde eine MPU anordnen. Dabei wird ein Gutachten aufgrund einer medizinischen Untersuchung und einem psychologischen Test erstellt. Der Fahrer muss also körperlich und geistig zum Führen eines Fahrzeugs in der Lage sein, seine Persönlichkeit muss darauf schließen lassen, dass er sich künftig verkehrssicher verhält. Weitere Informationen zur MPU

Hier finden Sie Fragen und Antworten vom Rechtsanwalt zur MPU: weiter ...

3.3.2013
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von RAin Ulrike J. Schwerin
Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir wurden im Rahmen einer Hausdurchsuchung im Januar 2008 5.1 gr Amphetamin sicher gestellt. Als Konsument wur ...

| 5.11.2018
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Meine Nichte muss mach NEU wegen drogen NACHSCHULUNG gemäß Paragraph 70 machen.Sie hat ein zertivifieziertes Institut gefunden wo sie am 17.11.anfange ...

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Ich habe im Juni 2014 einen Unfall gehabt, indem mir ein Transporter in die Fahrerseite beim Spurenwechsel gefahren ist. Daraufhin habe ich die Polize ...

| 7.7.2010
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Komme gerade von meiner mpu, wird negativ ausfallen. Meine 3 monatige frist laüft am 05.08 aus soll ich den antrag auf wiedererteilung zurückziehen? w ...
7.9.2005
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von RA Arnd-Martin Alpers
Hallo..... ich habe eine frage und zwar bin ich leider nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis.Am 20.10.2001 bekamm ich mit 1.62Promille den Fs weg( ...

| 28.11.2016
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von RA Andreas Schwartmann
Hallo, Ich wurde bei einer Trunkenheitsfahrt mit 1.5 Promille erwischt und mir wurde in der selben Nacht noch mein Führerschein abgenommen. Ich bin ...
28.4.2018
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Hallo Ich wurde im Jahr 2009 von der Polizei mit 1,9 Promille auf dem Fahrrad erwischt. ( Ich hatte einen Schweizer Führerschein von dem die Polize ...
17.4.2014
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Ich bin am 29.09 2001 meinen Führerschein wegen Alkoholfahrt mit 2,7 Promille losgeworden. Damals hatte ich einige Probleme wegen meine Damaligen Freu ...

| 27.4.2012
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Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, mein Lebensgefährte hat 3/90 die Fahrerlaubnis 3 erhalten. 5/96 Entzug der Fahrerlaubnis für 11 Monate ...
12.3.2015
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Folgender Fall: Der Führerschein wird wegen 1,8 Promillie im Jahr 2005 entzogen. Die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis wird vom Bestehen einer MPU ...
26.6.2018
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Hallo, auch ich habe es tatsächlich noch geschafft, wegen Trunkenheit am Steuer eine MPU absolvieren zu dürfen. Aus diesem Grund war ich kürzlich au ...

| 13.11.2014
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Sehr geehrte Damen und Herren, 2006 habe ich für 8Monate eine FS Sperre erhalten nach einer Trunkenheits fahrt. Da dies leider schon meine 2. Trunk ...

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6.10.2009
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12·5·10·15·20·25·30·35

Wann wird eine MPU angeordnet?

Wurde die Fahrerlaubnis wegen eines Alkoholdelikts (über 1,6 Promille) oder wiederholter Alkoholdelikte entzogen, muss vor der Neuerteilung zwingend eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung durchgeführt werden. Das gleiche gilt nach Drogenfahrten oder nach dem Konsum harter Drogen - auch ohne Verkehrsteilnahme. Ab 18 Punkten in Flensburg (Verkehrszentralregister) oder bestimmten schweren Verkehrsverstößen oder Straftaten wird ebenfalls eine MPU angeordnet. Die größte Gruppe für Anordnungen von MPUs sind Trunkenheitsfahrten, gefolgt von Drogendelikten.

Wie läuft die MPU ab?

Die medizinische Untersuchung soll klären, ob die Person körperlich in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen. Neben der körperlichen ärztlichen Untersuchung kann bei Alkohol- und Drogentätern auch eine Blutentnahme oder eine Urinprobe samt Drogenscreening durchgeführt werden. Das soll Auskunft darüber geben, ob nach der Tat oder dem Fehlverhalten weiter Alkohol getrunken oder Drogen konsumiert wurden und in welchen Maßen. Es werden Tests zur Reaktionszeit und Konzentrationsfähigkeit gemacht. In einem psychologischen Gespräch werden Ursachen für das Fehlverhalten und die Einsichtsfähigkeit des Verkehrsteilnehmers hinterfragt. Warum wurde die MPU angeordnet, wie hat der Fahrer sich seitdem verhalten, was hat er verändert, wie ist die Prognose für die Zukunft?

Punkteabbau

Mit einer verkehrspsychologischen Beratung kann man seinen Punktestand in Flensburg abbauen (zwischen 14 und 17 Punkten). Diese Beratung ist freiwillig, besteht aus mehreren Gesprächen und unterscheidet sich von der medizinisch-psychologischen Untersuchung.

 

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