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Betriebskostenabrechnung: Umlage nach Wohnfläche & Verbrauchsanteile

15.02.2010 22:57 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Folgende drei Fragen:
Wir wohnen in einem Mietshaus mit vier Parteien in Berlin.

1) Mein Vermieter berechnet die allgemeinen jährlichen Bewirtschaftungskosten (Strassenreinigung, Hausmüll, Regenrinnenreinigung, Hausbetreuung, etc.) anteilig nach Wohnungsgrösse. (Die Wohnungsgrössen sind 148m2, 160m2, 139m2 und 161m2.) Ist dies zulässig oder müssen diese Kosten durch die Anzahl der Mietparteien geteilt werden? Wir bewohnen die größte Wohnung.

2) In meinem Mietvertrag von 2002 steht eine Klausel, dass die Heiz- und Warmwasserkosten wie folgt berechnet werden: 30% Grundkosten und 70% Verbrauchskosten. Dies macht mein Vermieter auch so. Ist dies zulässig? (Wir verbrauchen deutlich weniger als die anderen Mieter und bezahlen so unnötig für die anderen Parteien mit).

3) In der Betriebskostenabrechnung stelle ich jedesmal mehrere Fehler fest - so auch dieses Jahr. Für die Zusendung der Rechnungskopien der Betriebskosten stellt mir nun mein Vermieter 10€ für Kopien und Porto in Rechnung. (Ich wohne am selben Ort des Vermieters und weiss, dass er auf Einsicht in seinem Büro bestehen kann). Kann ich aber umgekehrt auch meinen Aufwand berechnen - schließlich kommt dieser erst durch seine fehlerhafte Kostenabrechnung zustande?

Guten Abend,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Basis der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Zu 1)
Die Umlage nach Wohnfläche ist für alle Betriebskosten zulässig, die nicht von einem erfassten Verbrauch oder einer erfassten Verursachung durch die Mieter abhängen, vgl. § 556 a BGB.

Wenn entsprechende Regelungen in den Mietverträgen nicht vorhanden sind, würde dies der dann geltenden gesetzlichen Regelung entsprechen.



Zu 2)
Verbrauchsabhängige Heiz- und Warmwasserkosten sind nach § 6 HeizkostenVO nach Grund- und Verbrauchsanteilen aufzusplitten, wobei der Verbrauchsanteil mindestens 50 % betragen muss. Da er in Ihrem Fall bei 70 % liegt, ist die Vertragsklausel nicht zu beanstanden.


zu 3)
Ihren Aufwand zur Prüfung der Abrechnung können Sie nicht in rechnung stellen; hierfür bietet das Gesetz keine Grundlage.


Mit freundlichen Grüßen

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