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Bank verweigert die Auszahlung des Kredits und fordert Änderung im Grundbuch. Hilfe!

04.08.2016 12:51 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


13:44
Hallo,

wir haben ein Haus inkl. Grundstück von einem Bauträger erworben. Wir wurden von einem Finanzberater der uns vom Bauträger empfohlen wurde beraten.

Es wurde ein Kreditantrag bei der Bank gestellt und genehmigt. Notar usw. ist alles in trockenen Tüchern. Der Bau schreit voran und die ersten drei Raten werden fällig.

Die Bank fordert, dass wir unser Eigenkapital einsetzen bevor eine Zahlung von der Bank fließen kann. Was ok ist.

Außerdem will meine Bank :

Eine grundbuchliche Mitteilung über die Löschung der Rechte Abt. III Nr. 1 und 4 und in Abt. III zwingend die erste Rangstelle (steht auch ähnlich im Vertrag).

Jetzt steht natürlich die Bank des Bauträgers erste Rangstelle und meine Bank verweigert die Auszahlung!

Ein Vertriebsmann des Bauträgers, der Finanzberater und der Notar hatten alle Einblick in die Finanzierung und ich als Leihe stehe nun da...

Was gerade am laufen ist:
- Der Bauträger ist im Gespräch mit seiner Bank ob sie Rangstelle in Abt. III löscht und an meine Bank überträgt (Kosten etwa 2000€)
- Die ersten Raten sind fällig und es drohen Verzugszinsen wenn nicht in den nächsten Tagen gezahlt wird

Meine Fragen:
- Wenn ich die 2000€ trage (falls es überhaut dazu kommt). Kann ich das dem Finanzberater und Vertriebsmann später zu Lasten legen?
- Selbiges mit den Verzugszinsen?
- Welche Kosten kommen auf mich in etwa zu wenn ich mir eine andere Bank suchen muss?
- Der Bauträger sagt, ich kann gerade nichts machen muss auf die Antwort ihrer Bank warten. Stimmt das?

Ich bin am verzweifeln und würde mich über antworten freuen!

Vielen Dank
Grüße,
DF
04.08.2016 | 13:22

Antwort

von


(2264)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
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Sehe geehrter Fragesteller,

in dieser Situation liegt ein sogenanntes verbundenes Geschäft vor, wobei Ihr Vertragspartner insofern auch die Modalitäten kannte und auch hätte wissen müssen, dass die erste Stelle im Grundbuch grundsätzlich auch der finanzierenden Bank vorbehalten ist.
Wenn aus diesen Grund Verzögerungen auftreten, dann ist dies das Verschulden des Bauträgers, der dann alle Folgekosten zu tragen hat.

Die Kosten einer weiteren "Banksuche" lassen sich nur schwer beziffern, da es davon abhängt, welche Vertragsstrafen ausgehandelt wurden, wenn es zu keiner Auszahkung kommt. Dies betrifft dann den Zinsschaden, den die Bank im Laufe der Zeit bei maximal möglicher Abzahlung bekommen hätte.

Insofern müssten Sie tatsächlich auch erst einmal die Entscheidung der Bank abwarten, ob diese die Stelle freigibt, was die einfachste Variante wäre. Diese Kosten gehen allerdings zulasten des Bauträgers.


Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 05.08.2016 | 11:23

Sehr geehrte Herr Hoffmeyer,

vielen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort.

Wir haben bereit alle Instanzen kontaktiert und es stellt sich heraus, dass diese Tatsache, dem Bauträger, Vermittler und dem Finanzberater seit etwa drei Wochen bewusst ist und sie um eine Lösung mit der Bauträger Bank "ringen".

Ich haben den Bauträger geben mit eine Aufschiebung der Zahlungen zu gewähren bis diese Angelegenheit geklärt ist. Ich habe auch angeboten mein Eigenkapital (wie geplant) unabhängig davon einzusetzen.

Wenn ich auf den Kosten (Löschung im Grundbuch, Verzugszinsen und eventuelle Zwischenfinanzierung) "sitzen" bleiben sollte, wie sehen Sie die Chancen, diese später wieder einklagen zu können?

Ich bin mit meinem Latein am Ende ich freue mich über Ihren Rat.

Vielen Dank
Grüße,
DF

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.08.2016 | 13:44

Sehr geehrter Fragesteller,

es scheint, als habe der Bauträger selbst schuldhaft verursacht, dass Ihre Bank die Auszahlung verweigert, weil diese nicht an erster Stelle steht. Dies hätte einem Bauträger bewusst sein müssen, sodass sämtliche finanzielle Nachteile dadurch, zu seinen Lasten gehen. Insofern sehe ich sehr gute Chancen, dass diese Verluste dem Bauträger zugerechnet werden und Sie am Ende in Höhe dieses Betrages die Aufrechnung erklären können, wenn die Schlussrate zu zahlen ist.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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